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Die Ästhetik kann als Teil oder Grundlage entweder einer evaluativen oder einer normativen Ethik aufgefasst werden. (Seel 1996:12) Wie Ethik und Ästhetik zusammenwirken können, soll im Folgenden (Kapitel 1) anhand von Textausschnitten aus Wilhelm Schmids Philosophie der Lebenskunst vorgestellt werden. Ästhetik, so will mir scheinen, ist nur der letzte Fluchtpunkt unseres Denkens, eines Denkens, das möglicherweise schon kapituliert hat vor einer Realität, die sowieso abläuft in der Natur wie in der Gesellschaft ohne Steuerungszentrum, ohne Ziel, Perspektive und Alternative. Geschichte, so ließen sich gesamteuropäische Erfahrungen von 1968 bis 1989 bis heute vielleicht zusammenfassen, wird nicht gemacht, sondern sie macht sich selbst, irgendwie. Aus den früheren Akteuren, aus denen, die einmal glaubten, als Subjekte der Geschichte etwas verändern zu können, sind heute ästhetische Denker geworden. (Jung 1995:241) Inwiefern sich diese Krisen bei Schmids Lebenskunst herauskristallisieren, soll unter Kapitel 2: Problematik der Schmid'schen Lebenskunst erörtert werden, denn es ist zu fragen wie eine normative Werteethik nach einer Ästhetisierung der je eigenen Existenz (oder dem Aufbauen der Ethik auf der Ästhetik) gelingen kann und ob eine Ästhetisierung der Existenz nicht auf die Aufgabe eines wie auch immer zu verankernden intersubjektiven Wahrheitsanspruchs hinausläuft. Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 2,0, Universität Stuttgart (Philosphie), Veranstaltung: Ethisch-philosphisches Grundlagenstudium II, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch.

GENRE
Non-Fiction
RELEASED
2012
October 18
LANGUAGE
DE
German
LENGTH
23
Pages
PUBLISHER
GRIN Verlag
SIZE
118.2
KB

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