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Descrição da editora

Die Aufzeichnung über zweiundzwanzig Jahre, in 13 Bänden mit insgesamt 6000 Seiten, einer einzigartigen Erforschung des Körperbewußtseins. Auf Sri Aurobindos Spuren entdeckte die in Indien "Mutter" genannte Fortsetzerin seines Werks ein "Mental der Zellen", das ermöglicht, die Bedingungen des Körpers ebenso radikal zu verändern, wie einst das erste Stammeln eines "denkenden Mentals" die Bedingungen des Anthropoiden verwandelte.

Ein Dokument experimenteller Evolution.

Eine Revolution des Bewußtseins, welche die Gesetze der Spezies verändert. Und das gerade ist die Frage unserer Zeit, denn trotz allem Anschein stehen wir nicht am Ende einer Zivilisation, sondern am Ende eines evolutionären Zyklus. Werden wir den Übergang zur nächsten Spezies finden oder untergehen?

So gründlich und genau wie ein Wissenschaftler in seinem Labor ging Mutter zurück zum Ursprung der ersten Formation der Materie, ihrem Ur-Kode, und stieß "zufällig" auf den Mechanismus des Todes - genau die Kraft, die den Tod ändern kann - und auf eine "neue" Energie, die in seltsamer Weise den modernsten Theorien der Teilchenphysik gleicht.

Der Schlüssel der Materie birgt den Schlüssel des Todes und den Schlüssel der nächsten Spezies.


MUTTER wurde am 21. Februar 1878 in eine Pariser Familie gänzlich materialistischer Überzeugung geboren. Sie studierte Musik, Malerei und höhere Mathematik. Als Schülerin des französischen Malers Gustave Moreau lernte sie die großen Impressionisten der Epoche kennen. Später traf sie Max Théon, eine mysteriöse Persönlichkeit mit außerordentlichen okkulten Fähigkeiten, der ihr als erster eine zusammenhängende Erklärung all der spontanen Erfahrungen gab, die sie seit ihrer Kindheit hatte, und der sie bei zwei langen Besuchen auf seinem Anwesen in Algerien die Geheimnisse des Okkultismus lehrte. 1914 besuchte sie die französische Kolonialstadt Pondicherry in Südindien, wo sie Sri Aurobindo begegnete, der dort als indischer Freiheitskämpfer vor den Briten Zuflucht gefunden hatte. Nach einem Aufenthalt in Japan und einem kurzen Besuch in China kehrte sie 1920 endgültig nach Pondicherry zurück. Als Sri Aurobindo sich 1926 zurückzog, um der Erforschung einer neuen Evolutionsmacht in der Materie nachzugehen, übernahm sie die Leitung seines Ashrams und bemühte sich vergeblich, die Schüler zu einem neuen Bewußtsein zu erwecken. 1958, acht Jahre nach Sri Aurobindos Abschied, zog auch sie sich zurück, um das Problem anzugehen: eine Veränderung im Bewußtsein der Körperzellen. Von 1958 bis 1973 deckte sie allmählich den "Großen Übergang" zu einer neuen Spezies und einem neuen Lebensmodus in der Materie auf. Dabei erzählte sie Satprem von ihren außerordentlichen Erfahrungen, und das ist die Agenda.

Band 9, 1968

Dieses Jahr durchlief ein Feuer die Welt, von Warschau bis Columbia, Nanterre und Alexandrien: Es gibt lange Zeiträume, in denen sich die Dinge vorbereiten, und dann ein Augenblick, wo etwas geschieht, und dieses „Etwas“ wird der Welt eine neue Entwicklung bringen. Wie der Augenblick, als der Mensch auf der Erde erschien – nun handelt es sich um ein anderes Wesen.

Es ist die zweite Wende in Mutters Yoga, sie wird neunzig, gerade wurde Auroville gegründet: Ein Zentrum beschleunigter Evolution.

Die Morde an Martin Luther King und Senator Robert Kennedy; Russland dringt in die Tschechoslowakei ein – was geschieht? Ich habe den sehr starken Eindruck, dass ‘man’ uns etwas wie das Geheimnis der Funktionsweise beibringen will. Die ganze Zeit wird uns vor Augen geführt, dass das Verfahren, das wir uns vorstellen, falsch ist, der Wirklichkeit nicht entspricht, und man möchte uns das wahre Verfahren der Manifestation finden und entdecken lassen – aber indem wir es leben. Als wäre die Erde in ein Goldfischglas gesperrt, die Gefangene einer „falschen Materie“: Das liegt wie ein Gewebe über der gesamten Erde, und jetzt bringt man dem Körper bei, aus diesem Netz zu treten ... Nach und nach entzieht sich das Bewusstsein der Zellen diesem Wirkungsbereich. Und plötzlich auf der anderen Seite: Noch nie in meinem Leben sah oder fühlte ich etwas so Schönes!... Die wunderbarsten Stunden, die man auf Erden haben kann – warum suchen sie alle in den Höhen, was doch hier liegt!

Das kurze Wunder von 1968 wurde scheinbar wieder unterspült, als die Wände des Goldfischglases in jedem Land, jedem Kontinent, jedem menschlichen Wissenszweig langsam aber unaufhaltsam Risse bekamen. Nach der Vergangenheit zu schließen, wäre ein ungeheurer Zeitaufwand notwendig, bis alles bereit ist, sich zu verändern. Dennoch ist es beinahe wie ein Versprechen, dass eine abrupte Veränderung stattfinden wird. Könnte es sein, dass eines Morgens eine letzte Drehung der Schraube der Umstände uns in ein neues Bewusstsein katapultiert?

GÊNERO
Saúde, mente e corpo
LANÇADO
1999
7 Janeiro
IDIOMA
DE
Alemão
TAMANHO
360
Páginas
EDITORA
Evolutionsforschung
VENDEDOR
Anne Imhoff
TAMANHO
1.2
MB

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