Weltgebräuche
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Publisher Description
Ernst Jandl (1925-2000) gehört zu den Autoren, die radikal nicht nur in ihren jungen Jahren waren. Seine Poesie hat er mit Witz und einem ungeheueren Ernst betrieben, eine nie erlahmende Neugier trieb ihn an, Formen zu suchen und zu erproben, auf die vor ihm noch niemand gestoßen ist.
Haselböck, der Jandl in langjähriger Bewunderung und Freundschaft verbunden war, konnte den Dichter für eine Werkzusammenstellung mit komponierter und improvisierter Orgelmusik interessieren. In der Zusammenstellung der verwendeten Texte klingt jene Sakralsphäre an, die die Orgel in ihrer Funktion als Kirchen- und Konzertinstrument ambivalent weiterdeutet.