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Publisher Description

Ab den fünfziger Jahren entstand in Westdeutschland mit der neu geschaffenen „documenta“ allmählich das Bild einer eigenständigen „Westkunst“. Unter neuen politischen Rahmenbedingungen bewegte sich die Kunstwelt zwischen Versuchen, an Vorkriegstraditionen anzuknüpfen und sich zu modernisieren. Es kanonisierten sich abstrakte Gegenwartstendenzen, welche in der Gegensatzspannung zum Osten zunehmend politisch instrumentalisiert wurden. Von den Zeitgenossen schon kontrovers diskutiert, wird diese Phase der Kunstentwicklung bis heute unterschiedlich bewertet. Der vorliegende Band versammelt historisch-empirische Analysen, die die Beziehungsgeflechte in der damaligen Kunstwelt und deren strukturbildende, dynamische Vernetzung mit der Gesellschaft untersuchen, wobei die sozialen Träger dieser Erfolgsgeschichte im Mittelpunkt stehen.

Der Inhalt

Beziehungsanalysen zu Künstlern, Kunstvermittlern, Kunstkritikern, Kunsthochschulen, Werkkunstschulen, Ausstellungsformaten, Leihgebern, documenta, Biennale und Cultural Exchange

Die Zielgruppen

Studierende.-  Lehrende.- Wissenschaftler der Kunstsoziologie, der Soziologie, der Kunstgeschichte, der Netzwerkforschung, der Zeitgeschichte und des Kunstfeldes

Die Herausgeber

Dr. Gerhard Panzer und Franziska Völz sind Mitarbeiter im DFG Projekt: „Soziale Geburt der ‚Westkunst’. Netzwerke bildender Kunst in Westdeutschland 1945-1964“ an der TU Dresden.

Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg lehrt Soziologische Theorie, Theoriegeschichte und Kultursoziologie an der TU Dresden.

GENRE
Non-Fiction
RELEASED
2014
September 24
LANGUAGE
DE
German
LENGTH
291
Pages
PUBLISHER
Springer Fachmedien Wiesbaden
SELLER
Springer Nature B.V.
SIZE
7.4
MB

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