Eichendorff: Das Marmorbild
Restored Classics to Go Edition
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Publisher Description
Diese Ausgabe wurde vollständig restauriert, mit moderner Typografie, individuellem Coverdesign und korrigierter Formatierung. Joseph von Eichendorffs Erzählung Das Marmorbild (1819) entfaltet eine romantische Welt aus Naturzauber, Musik und gefährlicher Verführung. Der junge Edelmann Florio gelangt nach Lucca und wird in sommerliche Feste, nächtliche Landschaften und mondhelle Gärten hineingezogen, wo Begegnungen mit Fortunato, dem rätselhaften Ritter Donati und einer geheimnisvollen Schönen seine Wahrnehmung immer stärker verunsichern. Zwischen Ballspiel, Gesang, Wein und Maskenfesten erlebt er die Macht des Augenblicks als Mischung aus sinnlicher Freude, Traum und unterschwelliger Bedrohung. Florios sehnsuchtsvolle Lieder spiegeln seine Einsamkeit, seine stille Liebe und seine schwärmerische Natur. Immer wieder verschmelzen Außenwelt und Innenleben: Natur, Mondlicht, Frühlingsrausch und musikalische Sprache treiben ihn in einen Zustand zwischen Verzückung und Schrecken. Besonders das Venusbild am Weiher und die Begegnung mit der Lautenspielerin verdichten das zentrale Motiv des Werks: die Schönheit als verführerische Kraft, die den Menschen erhebt, aber auch verwirrt und in eine unheimliche, fast überirdische Sehnsucht führt.