Mut zur Freiheit
Meine Flucht aus Nordkorea
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Publisher Description
Yeonmi Park träumte nicht von der Freiheit, als sie im Alter von erst 13 Jahren aus Nordkorea floh. Sie wusste nicht einmal, was Freiheit ist. Alles, was sie wusste war, dass sie um ihr Leben lief, dass sie und ihre Familie sterben würde, wenn sie bliebe - vor Hunger, an einer Krankheit oder gar durch Exekution. In ihrem Buch erzählt Yeonmi Park von ihrem Kampf ums Überleben in einem der dunkelsten und repressivsten Regime unserer Zeit; sie erzählt von ihrer grauenhaften Odyssee durch die chinesische Unterwelt, bevölkert von Schmugglern und Menschenhändlern, bis nach Südkorea; und sie erzählt von ihrem erstaunlichen Weg zur führenden Menschenrechts-Aktivistin mit noch nicht einmal 21 Jahren.
Customer Reviews
Erschreckend und schockierend ... Und grausame Realität ...
"Mut zur Freiheit" musste Menschenrechtsaktivistin Yeonmi Park wahrlich beweisen, um dorthin zu kommen, wo sie heute ist. Sie ist schön, sie ist klug, sie hat einen starken Willen - das Einzige, das sie am Leben hindern wollte und konnte war das Regime in Nordkorea. Wäre sie in Amerika aufgewachsen, ihr Leben wäre ganz anders gewesen. So aber erlebt sie als kleines Mädchen schon mit, dass man keinem Erwachsenen wünscht - Hunger, Krankheit, Not. Sie muss miterleben wie Familie und Freunde gefoltert und hingerichtet werden. Ihre Mutter wird vergewaltigt um sie zu schützen, ihr Vater stirbt an einem unbehandelten Krebsleiden ... Überschattet von dem Kim Regime, dass immer nur an sich selber denkt und nie an die Menschen. Solange es loyalen Parteimitgliedern gut geht interessiert der Rest der 25 Millionen Nordkoreanern niemanden. Wer dieses Buch gelesen hat, wird das nicht verstehen. Yeonmi nimmt uns mit auf ihre surreale Reise und erklärt uns, warum niemand sich betroffen fühlt. Es besteht die Möglichkeit, dass Nordkorea atomare Waffen besitzt und China will natürlich nichts riskieren um die Beziehungen zu Nordkorea einfrieren zu lassen. Daher werden alle ergriffenen Flüchtlinge einfach wieder abgeschoben. Der Rest der Welt hat natürlich Angst vor Südkorea, aber vor allem will man es sich mal wieder nicht mit dem wichtigen Handelspartner China verderben, wo Menschenrechte auch oft ein Fremdwort sind. Die Nordkoreaner werden von ihrer Regierung manipuliert und die Welt schaut einfach zu, obwohl bereits vor einigen Jahren bekannt wurde, dass Nordkorea so ziemlich alle Menschenrechte verletzt, das beginnt bei Religionsfreiheit und hört beim Recht auf Leben auf.
Yeonmi hat vor allem ein Ziel: Sie will die Menschen sensibilisieren und ihrem Volk eine Stimme geben - sie muss es tun, da es sonst niemand tut. Einflussreiche Politiker vertagen dieses Thema mit einem verlegenen Räuspern aber diese junge Frau, der man es wohl am wenigstens verübeln könnte, wenn sie mit Nordkorea nichts mehr zu tun haben will, setzt für sich ihr Volk ein. Dieses Buch muss man einfach gelesen haben, es sollte wirklich als Pflichtlektüre in den Schulen eingeführt werden. Kim Jong-un ist mehr als ein Möchtergern Wannabe, der gerne prahlt und protzt - er ist brandgefährlich! Während wir über ihn und sein Gebaren lachen leiden Menschen unter ihm. Was uns selbstverständlich erscheint wird in Nordkorea mit dem Tod bestraft - Telefonieren, Fernsehen schauen, das Internet benutzen, seine eigenen Meinung sagen, kritisieren und nachdenken.
Eines der brutalsten Bücher die ich je gelesen habe, gleichzeitig aber auch eines der schönsten, denn Yeonmi Park hat einen unglaublichen Überlebenswillen bewiesen. Ihr Leben bot eine lange Zeit lang nur sehr wenige Lichtblicke, aber es ist ergreifend, wie das Wiedersehen mit ihrer Familie sie verändert - zu einem Menschen der noch Hoffnung hat. Sie schafft es Menschen zu verzaubern. Ich konnte ihre Gefühle so gut nachfühlen - als sie Obst und Eis essen durfte, als sie ihr Studium schaffte.
5 von 5 Sternen nicht nur für das Buch, sondern auch für eine Frau, die den Kampf für eine bessere Welt noch nicht aufgegeben hat und sich ohne Furcht dafür einsetzt, dass Nordkorea und Südkorea wieder zu Korea werden - erst dann wird es meiner Meinung nach eine "demokratische" Volksrepubklik Korea geben.