Analytische Psychotherapie zwischen 18 und 25

Besonderheiten in der Behandlung von Spätadoleszenten

    • CHF 35.00
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Beschreibung des Verlags

Psychotherapie mit Patienten im Übergang zum Erwachsenwerden

Die Spätadoleszenz ist eine Zeit des Abschieds. Eines Abschieds von den Eltern, von einem gesellschaftlichen Schutzraum (der bis dato Handeln ohne allzu weitreichende Konsequenzen ermöglichte) und von kompensierenden Omnipotenz- und Grandiositätsvorstellungen. Durch den Verlust äußerlich strukturierender Gegebenheiten kommt in dieser Lebensphase die „innere Ausstattung“ auf den Prüfstand. In der Versorgungspraxis besteht eine Besonderheit bei der Psychotherapie junger Erwachsener: Je nach Alter beim Behandlungsbeginn werden die jungen Patientinnen und Patienten von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten oder von Erwachsenentherapeuten behandelt. Die Praxis zeigt oft: Beide Therapeutengruppen sind unzureichend auf diese Patientengruppe vorbereitet.

Praxisorientiert: Nutzen und Fallstricke in der Therapie

Der therapeutische Umgang mit Patientinnen und Patienten in dieser Lebensphase (18-25 Jahre) stellt besondere Anforderungen an die Therapeutin, den Therapeuten und spielt sich ab im Spannungsfeld von

- diagnostischer Unsicherheit und heftigen Gegenübertragungsreaktionen auf Seiten der Therapeutinnen und Therapeuten bzw. des therapeutischen Teams sowie

- Sprachlosigkeit, Ambivalenz gegenüber dem therapeutischen Angebot, massiver Scham und (unbewusster) Angst vor der eigenen Destruktivität auf Seiten des jungen Patienten.

Dieses Buch bietet eine praxisorientierte Einführung in die Besonderheiten der Psychotherapie mit Spätadoleszenten und jungen Erwachsenen.

Geschrieben für analytische  und tiefenpsychologische Psychotherapeuten in Ausbildung und Praxis, aber auch Praktiker anderer theoretischer Orientierung, die sich mit der Therapie und Beratung von Patienten zwischen 18 und 25 vertraut machen möchten

GENRE
Gesundheit, Körper und Geist
ERSCHIENEN
2014
8. Juli
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
222
Seiten
VERLAG
Springer Berlin Heidelberg
GRÖSSE
1.8
 MB

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