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Beschreibung des Verlags

Ein Baby mit Namen Lina überlebt einen schweren Verkehrsunfall, und Fee Norden kommt der Name der Mutter, die dabei ihr Leben ließ, bekannt vor. Sie findet heraus, dass Bianka die Schwester einer ehemaligen Schulkameradin Annekas war. Die Polizei nimmt Kontakt zu Rosa auf und informiert sie über den Vorfall. Rosa ist entschlossen, das Sorgerecht für Baby Lina zu erkämpfen. Der Vater, Leo, ein aufstrebender Pop-Musiker, will das Kind zwar nicht, kann sich aber aus Angst vor schlechter Publicity auch nicht entschließen, Rosa das Sorgerecht zu überlassen. Leo sucht Rat bei seinem Freund Niklas, der aber feststellt , dass Leo sich seit dem Beginn seiner Musikerlaufbahn sehr zum Nachteil verändert hat. Er sucht Rosa auf und bietet ihr seine Hilfe an. Bei den Nordens hat sich etwas getan: Sie haben einen interessanten Hausgast aufgenommen …



In den dreißig Dienstjahren auf der Rettungswache hatte Dr. Fred Steinbach gelernt, dass nicht alle Einsätze glücklich endeten. Gewöhnen konnte er sich trotzdem nie daran. Es ließ ihn nicht unberührt, wenn der Tod den Kampf um ein Menschenleben gewann, aber er konnte inzwischen akzeptieren, dass nicht alles in seiner Hand lag. Manchmal war die Krankheit zu weit fortgeschritten, ein anderes Mal waren die Verletzungen zu schwerwiegend. So, wie bei dieser jungen Frau, deren Leben in einem völlig zerstörten Autowrack zu Ende gegangen war. Sie würde nicht mehr erleben, wie ihre kleine Tochter aufwuchs, ihre ersten Schritte machte, das erste Wort sprach. Ihr Leben war unwiederbringlich vorbei. Das ihres Kindes stand noch ganz am Anfang. Wie durch ein Wunder hatte das kleine Mädchen den Unfall in seiner Babyschale auf dem Rücksitz überlebt. Mit großen wachen Augen sah es sich in dem Rettungswagen um, ohne zu verstehen, wie schicksalhaft dieser Tag für sie war. "Wie alt mag sie sein?", fragte Jens Wiener, der Rettungssanitäter, leise. Sanft streichelte er ein zartes Händchen. "Ich schätze fünf, vielleicht sechs Monate." Fred beendete seine Untersuchung. "Ich kann nichts feststellen. Auf den ersten Blick scheint sie unverletzt zu sein. Aber du weißt ja, wie das bei Kindern in diesem Alter ist: die Situation kann von einer Sekunde auf die andere umschlagen. Lass uns lieber zügig in die Behnisch-Klinik fahren."

GENRE
Belletristik und Literatur
ERSCHIENEN
2020
16. Juni
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
64
Seiten
VERLAG
Kelter Media
GRÖSSE
867.9
 kB

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