Der Club
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3.5 • 6 Bewertungen
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- CHF 16.00
Beschreibung des Verlags
Hans Stichler stammt aus einfachen Verhältnissen. Als ihm seine einzige Verwandte ein Stipendium für die Universität in Cambridge vermittelt und er als Gegenleistung dort ein Verbrechen aufklären soll, weiß er noch nicht, worauf er sich einlässt. Er schafft es, Mitglied im elitären Pitt Club zu werden, und verliebt sich in Charlotte, die ihn in die Bräuche der Snobs einweiht. Schon bald muss er feststellen: Vor der Kulisse alter Chesterfield-Sessel, kristallener Kronleuchter, Intarsienmöbel und Tiertrophäen ereignen sich Dinge, über die keiner spricht. Und auch Charlotte scheint etwas zu verbergen. Hinter den schweren Türen des legendären Pitt Clubs wird Hans vor die Wahl gestellt, ob er das Falsche tun soll, um das Richtige zu erreichen.
APPLE BOOKS-REZENSION
Wenn sich jemand mit elitären Klubs an Universitäten auskennt, dann ist das der Autor und Journalist Takis Würgen. Als ehemaliger Student am St. John’s College in Cambridge konnte er nämlich Erfahrungen in der für Normalsterbliche verschlossenen Welt aus Societys und Geheimbünden sammeln. Daraus hat er nun eine fesselnde Geschichte rund um den jungen, aus einfachen Verhältnissen stammenden Hans konstruiert, den seine Tante mit einem Stipendium nach Cambridge schickt. Nicht ohne Hintergedanken versteht sich. Dort soll er nämlich Nachforschungen zu einem Verbrechen in einem der Studentenclubs anstellen, bei dessen Partys junge Frauen missbraucht worden sein sollen. Ehrwürdige Alumni, selbstgefällige neureiche Schnösel und chancenlose Anwärter bilden ein anfänglich stereotypes Figurenensemble, das aber im Laufe des Romans schillernde, vielschichtige Persönlichkeiten hervorbringt und so Stück für Stück das Puzzle rund um den noblen Pitt Club zusammensetzt. Ein fulminantes Romandebüt der feinen englischen Art.
Kundenrezensionen
"Der Club", Takis Würger
Virginia Woolf ist letztlich aufgrund sexueller Übergriffe in ihrem Umfeld zerbrochen, sicher auch Ingeborg Bachmann an den Demütigungen. Elfriede Jelinek schreibt von Ausbeutung.
Das sind ein paar wenige Namen von Frauen, jede Frau hat die Spuren und Erinnerungen dieses jahrtausende alten "kulturellen" Erbes in sich.
Hier macht ein Autor einen Protagonisten zum "Retter" und "Rächer" für Frauen, die betäubt und sexuell ausgebeutet wurden. Für mich kommt das schräg rüber.
Die Bilder, die haften bleiben, sind verstörend und brauche ich nicht. Keine Empfehlung von mir für dieses Buch.