Die Herzen der Männer
Roman
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2.5 • 2 Bewertungen
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- CHF 11.00
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Beschreibung des Verlags
Über eine Zeitspanne von drei Generationen und ebenso vielen Kriegen erkundet dieser Roman die Herzen der Männer: ihre Schwächen und Geheimnisse, ihre Bedürfnisse und Werte. Damit legt Nickolas Butler nach »Shotgun Lovesongs« ein vielschichtiges und sensibles Epos über die Verletzungen, die Männer einander und anderen zufügen, vor.
In den Augen seines Vaters ist Nelson eine Enttäuschung. Wer will schon ein Kind, das weder Freunde noch Selbstbewusstsein besitzt? Je intensiver der verunsicherte Junge sich nach Zuwendung sehnt, desto stärker sondert sich der Vater ab, bis er irgendwann ganz aus dem Leben seines Sohnes verschwindet. Doch in einem Punkt hat er sich getäuscht. Nelson ist nicht allein. Jonathan, sein bester Freund aus dem Pfadfinderlager, ist das genaue Gegenteil von Nelson: bei allen beliebt, pragmatisch und mit einer unverwüstlichen Leichtigkeit ausgestattet. Was aber treibt jemanden wie Jonathan dazu, sich mit einem Außenseiter anzufreunden? Und stand Jonathan wirklich immer so rückhaltlos zu ihm? Das Leben im rauhen Wisconsin verlangt Nelson, Jonathan und dessen Familie Prüfungen ab, die Freundschaft und Loyalität auf eine harte Probe stellen.
Stimmen zum Buch
»Ein zärtliches, einfühlsames Buch – eine wunderbare Lektüre.«
People
Kundenrezensionen
Seltsame Wertvorstellungen, wirres Weltbild
Der Autor beschreibt uns seine eigenen Erfahrungen als Pfadfinder und vermischt sie mit den Geschehnissen im eigenen Elternhaus. Dies gäbe Hoffnung auf ein stimmungsreiches, interessantes Bild, auf welches man als Schweizer Pfadi und Bürger gespannt sein darf.
Herausgekommen ist aber ein sehr düsteres Bild, in der alle familiären Probleme letztlich als unlösbar gelten; in der Männer ganz dem Zeitgeist entsprechend als entweder schwach oder pervers dargestellt werden und keine Beziehung von langer Dauer sein kann.
Bedient werden sämtliche Klischees, die sich irgendwo im Bereich von Jungen-Lager, amerikanischer Politik nach 9/11, Kriegsheldentum, freiem Waffenbesitz, familiärer Gewalt und der Rolle der Frau in der Gesellschaft auftun.
Für mich ist es eine unreife Zusammenstellung, der ich nicht folgen kann. Nicht lesenswert.