Erbe
Ressource und Last Zu aktuellen Debatten um Erinnerungskultur, Generationengerechtigkeit und Klimaschutz
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- Erwartet am 19. Mai 2027
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Beschreibung des Verlags
Man kann nicht nicht erben
Was wir erben: das Vermögen der Eltern und ihre Traumata, die demokratischen Institutionen und die Staatsschulden, Kulturgüter und Gewaltgeschichte, Infrastruktur und Klimawandel. Erbe, dieses komplexe Verhältnis zwischen den Toten, den Lebenden und den Noch-nicht-Geborenen, betrifft uns als Individuen, als soziale Gruppe, als Nation und als Spezies. Es kann positiv und negativ sein – Ressource und Last. Sicher ist nur: Man kann nicht nicht erben.
Andreas Reckwitz widmet sich in diesem Buch dem neuen Erbenbewusstsein in der Spätmoderne. Denn während die klassische Moderne in ihrer Zukunftsorientierung mit dem Erbe der Vergangenheit brechen wollte, ist das heute weder möglich noch ausnahmslos wünschenswert. Aber wie können wir mit den verschiedenen Erbschaften umgehen? Was wollen wir künftigen Generationen hinterlassen? Und was ist das »Fortschrittserbe« der westlichen Moderne, dessen Weiterführung sich lohnt?
• Nach Die Gesellschaft der Singularitäten, Das Ende der Illusionen und Verlust: die nächste bahnbrechende Studie zur spätmodernen Gesellschaft und Kultur
• Untersucht die Deutungs- und Verteilungskonflikte, die mit Erbschaften verbunden sind
• Grundlegender Beitrag zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten um Erinnerungskultur, Generationengerechtigkeit und Klimaschutz