Farinet oder das falsche Geld Farinet oder das falsche Geld

Farinet oder das falsche Geld

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Beschreibung des Verlags

Ein schlichtes Holzkreuz schmückt Farinets Grab in Saillon, das am Rande des Kirchenbezirks liegt, wie es sich gehört für einen, der seine individuelle Freiheit höher schätzte als Staat und Gesetz. Als der junge Mann im abgelegenen Tal mit der Geldfälscherei begann, ging es ihm nicht um persönliche Bereicherung, er wollte geben, schenken, Freude bereiten. Dieses Angebot nahmen die Leute gerne an, sie hielten Farinets Gold sowieso für echter als das der Regierung. Von Männern geschätzt, von Frauen verehrt, fand er Unterschlupf vor der Staatsgewalt, bis er von seiner Freundin aus Enttäuschung verraten wurde. Er hat etwas Anarchisches, dieser Farinet, wie ihn Ramuz beschreibt. Ein Verführer ist er, einer, der keine Grenzen anerkennen mag, der mit Bick auf die Berge ausruft: "Aber, was ist Freiheit? ... Freiheit ist: zu tun, was man will, wie man's will, wann man Lust hat." Heute ziert Farinet die "Bank"-Noten alternativer Tauschkreise, während Ramuz auf dem echten Geld abgebildet ist.

GENRE
Kultur und Unterhaltung
ERSCHIENEN
2015
25. März
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
190
Seiten
VERLAG
Limmat Verlag
GRÖSSE
1.6
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