Galeerentagebuch Galeerentagebuch

Galeerentagebuch

    • 2.0 • 1 Bewertung
    • CHF 10.00
    • CHF 10.00

Beschreibung des Verlags

In einer Gesellschaft, «in der man nur leben kann und darf, wenn man ihr den Rücken kehrt», führte Imre Kertész jahrzehntelang, gleichsam als Gefangener seiner Erfahrungen, eine Geheimexistenz: zurückgezogen, ganz und gar ausgerichtet auf das Schreiben, jene Zwangsarbeit, ohne die das Sein unerträglich war. Sein «existentielles Tagebuch» will weder Arbeitsjournal noch Chronik der laufenden Ereignisse sein. Gleichwohl hält es Beobachtungen fest, etwa anläßlich einer Reise in die DDR 1980, in denen sich Kertész als einer der sensibelsten und klügsten Zeugen seiner Zeit erweist.
«Tagebuchroman» nennt Imre Kertész seine Sammlung von Beobachtungen, Aphorismen und philosophischen Exkursionen aus dreißig Jahren. Im inneren Dialog mit Nietzsche, Freud, Camus, Adorno, mit Musil, Beckett, Kafka und anderen versucht er, Holocaust und Modernität, Totalitarismus und Freiheit zu Ende zu denken.

GENRE
Belletristik und Literatur
ERSCHIENEN
2002
1. Januar
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
304
Seiten
VERLAG
Rowohlt E-Book
GRÖSSE
4.1
 MB
Roman eines Schicksallosen Roman eines Schicksallosen
1998
Kaddisch für ein nicht geborenes Kind Kaddisch für ein nicht geborenes Kind
1600
Letzte Einkehr Letzte Einkehr
2015
Der Betrachter Der Betrachter
2016
Letzte Einkehr Letzte Einkehr
2013
Detective Story Detective Story
2010