Hure spielen Hure spielen
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Hure spielen

Die Arbeit der Sexarbeit

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    • CHF 13.00
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Beschreibung des Verlags

In der Debatte um ein Verbot der Prostitution kommen Sexarbeiterinnen (und erst recht Sexarbeiter) kaum selbst zu Wort. Bei bestürzend vielen Feministinnen herrscht eine zutiefst sexistische Auffassung von Prostituierten, wie sie eigentlich eher konservativen alten Männern unterstellt werden könnte: als unterdrückte Opfer, die es zu befreien gilt. Die aus dieser Bevormundung folgende Forderung, Prostitution gehöre verboten, wird aber kaum jemals von den Sexarbeiterinnen selbst vertreten.



In Hure spielen stellt Melissa Gira Grant, Journalistin und ehemalige Sexarbeiterin, die Dinge vom Kopf auf die Füße und lässt die Akteure selbst zu Wort kommen. Dabei entlarvt sie die Position von Alice Schwarzer & Co. als paternalistischen Willen zur Kontrolle und plädiert fur einen grundsätzlich neuen Blick auf die Sexindustrie. Sie berücksichtigt auch männliche und transsexuelle Sexarbeit.



Mithu M. Sanyal, die bekannte feministische Kulturwissenschaftlerin, hat für die deutsche Ausgabe ein Vorwort geschrieben, in dem sie Grants Positionen in die deutsche und europäische Debatte einordnet.

GENRE
Sachbücher
ERSCHIENEN
2014
27. August
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
160
Seiten
VERLAG
Edition Nautilus
GRÖSSE
867.5
 kB
Fleischmarkt Fleischmarkt
2012
Unsagbare Dinge. Sex Lügen und Revolution Unsagbare Dinge. Sex Lügen und Revolution
2015
Wir sind ja nicht zum Spaß hier Wir sind ja nicht zum Spaß hier
2018
Boys Don't Cry Boys Don't Cry
2017
Das weiße Denken Das weiße Denken
2022
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