Rosenemil Rosenemil
    • CHF 28.00

Beschreibung des Verlags

Ein grandioser Berlin-Roman, der in naturalistischer Manier ein Bild der Berliner Unterwelt um 1900 zeichnet



Dieser Berlin-Roman von Georg Hermann spielt im Zentrum der Stadt im Jahr 1903. Emil Lehmann, genannt »Rosenemil«, verdient sich sein Geld mehr schlecht als recht mit dem Verkauf von Trivialromanen. Durch die Prostituierte Lissi Morgen, die »Polenliese«, wird er in die Berliner Unterwelt eingeführt, in eine die Welt der Ganoven, Zuhälter und »Nutten mit Augenringen und Dauerlächeln«. Emil macht sich dort, nach einem ersten Einbruch, binnen kurzer Zeit einen Namen. Es beginnt ein rascher Aufstieg, dem schon bald ein um so tieferer Absturz folgt.

Der Reiz dieser Geschichte, die Georg Hermann 1933 im holländischen Exil schrieb, liegt in der genauen Beobachtung und Beschreibung des Milieus durch den Erzähler, der sozusagen die Kameraführung durch die Berliner Unterwelt übernimmt. In einem Stil, der naturalistische und neusachliche Tendenzen verbindet, an Gerhart Hauptmann oder Alfred Döblin erinnert und das Berlinerische genau einfängt, zeichnet Georg Hermann das melancholische Porträt einer versunkenen Epoche.



Das Buch bietet die Gelegenheit, eine weitere Facette des »jüdischen Fontane« kennenzulernen.

GENRE
Belletristik und Literatur
ERSCHIENEN
2026
18. Februar
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
504
Seiten
VERLAG
Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch
GRÖSSE
1.5
 MB
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