Das Wasser im August Das Wasser im August

Das Wasser im August

    • 5,0 • 1 Bewertung
    • 11,99 €

Beschreibung des Verlags

Der neue Roman von Ingo Schulze: ausgezeichnet mit dem Uwe-Johnson-Preis 2026!
Ein raffiniertes erzählerisches Spiel über Hoffnung und Erwartung.
Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler im Juni 2025 nach Mecklenburg, in jene seenreiche Landschaft, die er im Sommer 1979, von dem sein Lesungstext handelt, den »Norden« genannt hat. Eine unerwartete Begegnung scheint seine Novelle lebendig werden zu lassen, und wirft damit die Frage auf, was war und was wirklich ist. War er damals zu jung und zu unbeschwert für die große Liebe, und ist sie heute zu alt? Sind nur Illusionen und Utopien verloren gegangen oder auch Ansprüche und Hoffnungen, die einer Gegenwart fehlen, in der die alte Angst vor einem Krieg wieder real erscheint?
Vielleicht ist die Liebesgeschichte in Das Wasser im August auch eine Schule des Sehens, des Erkennens und Schreibens, und der Versuch, sich der Welt, der Menschen und der eigenen Geschichte so genau und so lebendig wie möglich zu versichern.
Eine Rückkehr zu den Ursprüngen des eigenen Schreibens – die Erinnerung an einen Sommer des Jahres 1979, in dem das Leben noch offenstand.
Das Buch steht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2026.
Covermotiv: Lepke, Gerda, Landschaft mit Himmel in Dresden 1990, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

GENRE
Belletristik
ERZÄHLER:IN
JS
Joachim Schönfeld
SPRACHE
DE
Deutsch
DAUER
10:48
Std. Min.
ERSCHIENEN
2026
26. August
VERLAG
argon
GRÖSSE
533,3
 MB

Kundenrezensionen

Johanna Franziska ,

Tiefe und Anmut

Ich bin zutiefst berührt von Ingo Schulzes neuem Roman! Es geht ein Sog von ihm aus, obwohl man zunächst nicht weiß, wohin er den Leser mit detailliertem Beschreiben des holprigen Beginns einer Lesereise führen will. Langsam, fast bedächtig verwickelt er ihn in die Erinnerungen eines 16jährigen Jungen, der einen Sommer des „Erwachens“ zum Erwachsensein in der schönen mecklenburgischen Provinz verbringt.
Diese Erinnerungen verarbeitet der Autor in einer - unvollendeten- Novelle, die er als geladener Gast in einer Geburtstagsrunde vorliest und damit unverhofft Gespräche und Diskussionen unter vorher völlig unbekannten Menschen anstößt. Es geht um Gott und die brüchige Welt… und um die Liebe.
Es ist wunderbar mitzuverfolgen, wie Menschen sich öffnen können: mitleiden, mitlieben, mitdenken, füreinander da sind. Es geht um die Hoffnung - und sie erblüht.
Ingo Schulzes Zeilen berühren tief in ihrer Ehrlichkeit. Es ist, als nähme er den Lesenden ganz fest in seine Arme und sagte: Sei ruhig. Es wird gut.
Einziges Ärgernis: Schlecht vorgelesen von Joachim Schönfeld. Furchtbar, wenn ein Mann die Stimmlage anhebt, um den Frauenpart zu gestalten! Irgendwie klingt alles falsch… Werde mir nun das Buch noch kaufen und selbst lesen.