Der Schlaf und der Tod
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- 20,99 €
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Beschreibung des Verlags
Sanft schwingt der Tod
Kommissar Niels Bentzon wird mitten in der Nacht zu einem dringenden Einsatz gerufen: Eine junge Frau will sich in der Kopenhagener Innenstadt von einer Brücke stürzen. Sie ist unbekleidet und steht eindeutig unter Drogen. Bentzon, der auf solche Fälle spezialisiert ist, klettert die Brücke hinauf, kann aber keinen Kontakt zu der jungen Frau aufbauen. Vor seinen Augen springt sie in den Tod. Was zunächst aussieht wie Selbstmord, entpuppt sich als perfider Mord. Und es bleibt nicht bei einem Opfer.
Es ist Sommer, eine Hitzewelle lähmt die Stadt, als Niels Bentzon spätabends ein Anruf der Einsatzleitung erreicht. Selbstmordversuch. Eine junge Frau steht auf der Brücke über dem Bahnhof Dybbøl und droht herunterzustürzen. Sie ist splitternackt und steht unter Drogeneinfluss. Bentzon, der für solche Krisensituationen geschult ist, eilt zum Einsatzort, aber er ist zum ersten Mal in seiner Karriere machtlos. Die junge Frau springt in die Tiefe und ist sofort tot. Bentzon glaubt nicht an Selbstmord und nimmt die Ermittlungen auf. Bei der Toten handelt es sich um Dicte van Hauen, Primaballerina des Königlichen Balletts Kopenhagen. Sie stammt aus einer wohlhabenden Familie und war ein Weltstar – warum sollte sie sich umbringen? Tatsächlich ergibt die Obduktion, dass jemand versucht hat, sie zu ertränken. Zudem finden sich Spuren von Ketamin, Amphetamin, Kokain und Ritalin in ihrem Blut. Doch damit nicht genug, auf ihrem Brustkorb finden sich die Abdrücke eines Defibrillators. Die junge Frau wurde kurz vor ihrem Tod wiederbelebt. Die Tat eines Wahnsinnigen?
Kundenrezensionen
Unsinnig und möglicherweise gefährlich
Von Anfang bis Ende seichter Unsinn: Der ermittelnde Polizeiunterhändler, der selbst psychisch angeschlagen ist, handelt wie der letzte Dilettant als Rambo ohne Muskeln. Über das zweifellos hoch interessante Thema der Nahtoderfahrung hat der Autor offenbar nur in der Klatschpresse recherchiert; zudem scheint er nicht die geringste Ahnung zu den Themen Reanimation und Ermittlungsarbeit/Spurensicherung der Polizei zu haben. Dass die traumatisierte Tochter des ursprünglichen Opfers die Täterin war, konnte man von Anfang an erahnen; jedoch wäre wohl dem unerfahrensten Leser klar gewesen, dass dies bei dem massiven Blutverlust beim ersten Mord unmittelbar aufgeklärt worden wäre, zumal das Mädchen bereits am Beginn der Ermittlungen als Täterin in den Fokus der Ermittlungen geraten war.
Für labile Leser könnte die Lektüre dieser unüberdachten Geschichte zudem gefährliche Ambitionen wecken.
Rausgeworfenes Geld und vertane Zeit!