Jenseits der Brandmauer
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4,8 • 11 Bewertungen
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- 13,99 €
Beschreibung des Verlags
Warum ich bleibe, wo man streiten und gemeinsam anpacken muss!
Ein Plädoyer gegen Schwarz-Weiß-Denken und für den Versuch eines Miteinanders, wenn die Gegensätze unüberwindbar scheinen. Keine einfachen Antworten, aber ein offenherziger und selbstkritischer Versuch, herauszufinden, was jetzt noch einen Unterschied machen könnte.
Nach vielen Jahren in Rostock kehrt Monchi, Sänger von "Feine Sahne Fischfilet", in die vorpommersche Provinz zurück. Als bei der Bundestagswahl 54 Prozent der Stimmen in seinem Geburtsort, wo er fast jeden kennt, an die AfD gehen, kann er es kaum fassen. Dabei weiß Monchi längst: Ein Leben hier funktioniert nur neben- und miteinander, trotz aller Kontraste. Die Kneipe, in der die Band ihr Festival plant, wird auch für den AfD-Stammtisch genutzt. Auf dem Grundstück neben dem Proberaum wurde eine schwarz-weiß-rote Flagge gehisst. Aber die verschiedensten Menschen helfen mit, als ein Skatepark für die Jugend gebaut wird.
Welche Ängste haben sie, welche Hoffnungen? Wie kann man es schaffen, trotz allem optimistisch in die Zukunft zu schauen? Monchi will bleiben, wo sich schon so viele verabschiedet haben, will vor Ort etwas bewegen. Um hoffentlich dort alt werden zu können, wo er es so sehr liebt wie nirgends sonst.
Kundenrezensionen
Tolles Hörbuch!
Danke für diese Einblicke! Fühlt sich alles einfach echt und offen und nach ganz viel Herz an. Herz und Hirn. Das ist oft hart aber gibt auch Hoffnung.
Auf das was uns verbindet! Machen ist geiler als Meckern!
Danke Monchi
Monchi hat mich im Hörbuch vor allem durch seine reflektierte und differenzierte Sichtweise berührt. Monchi zeigt Haltung, ohne zu moralisieren, und bleibt seinen Überzeugungen treu, ohne den Blick für die Menschen hinter politischen Positionen zu verlieren. Mir ist besonders nahegegangen, mit welcher Offenheit Monchi die Widersprüche unserer Zeit beschreibt. Er zeigt, dass Haltung nicht bedeutet, einfache Antworten zu geben oder andere vorschnell zu verurteilen. Stattdessen wirbt er für Dialog, Verantwortung und die Bereitschaft, vor Ort etwas zu bewegen. In einer Zeit, in der viele Diskussionen von Polarisierung geprägt sind, empfinde ich diese Haltung als wohltuend, glaubwürdig und ermutigend. Danke Monchi