Open
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3,6 • 17 Bewertungen
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- 15,99 €
Beschreibung des Verlags
Das sensationelle Selbstporträt eines begnadeten Tennisspielers, der über sich selbst hinausgewachsen ist
Zum Wunderkind erkoren, zum Tennis getrieben, wurde aus Andre Agassi der rebellische Superstar auf dem Centre Court, eine Pop-Ikone der Achtziger. Kaum stand er ganz oben auf der Weltrangliste, stürzte er ab – und fiel tief.
Sein spektakuläres Comeback und seine Liebe zu Steffi Graf machten ihn zu der überragenden Persönlichkeit, die er heute ist. Er fördert die Schulbildung benachteiligter Kinder und kann ihnen das geben, was sein Triumph ihn selbst gekostet hat.
"Open" ist das schonungslose und zutiefst emotionale Selbstporträt eine Ausnahme-Sportlers, das die innere Dynamik des Tennisspiels und die äußere Dramatik des Ruhms so eindringlich beschreibt wie nie zuvor.
Kundenrezensionen
Ein persönlicher Monolog, kein Ratgeber
Ich habe dieses Buch nicht bis zum Ende gehört – nach etwa 45 Minuten habe ich bewusst abgebrochen. Nicht aus Ungeduld, sondern weil mir dieser Zeitraum vollkommen ausgereicht hat, um zu entscheiden, dass ich den Rest nicht mehr hören möchte.
Bereits in dieser ersten Phase wird sehr deutlich, wohin die Reise geht: Der Inhalt kreist stark um Selbstvergewisserung, um frühere Stärke, Dominanz und Männlichkeit – weniger um echte Einordnung, Reife oder konstruktive Weiterentwicklung. Es wirkt weniger wie eine nüchterne Reflexion, sondern eher wie der Versuch, mit einem inneren Abbauprozess fertigzuwerden und gleichzeitig noch einmal zu zeigen, „dass man es hatte“.
Was mich letztlich zum Abbruch bewegt hat, ist die Überhöhung von Gedankenkonstrukten, die im realen Leben kaum Relevanz haben. Kein Mensch macht sich bei einem Spiel, im Alltag oder in echten sozialen Situationen derart viele gedankliche Schleifen. Die permanente Analyse wirkt konstruiert, nicht lebensnah – und auf Dauer anstrengend statt hilfreich.
Nach 45 Minuten war für mich klar: Der Erkenntnisgewinn ist ausgeschöpft. Alles Weitere hätte sich nur wiederholt. Als persönlicher Verarbeitungsprozess des Autors mag das Buch seine Berechtigung haben, als Orientierung oder Mehrwert für reflektierte Leser überzeugt es mich nicht.