Als hätte der Himmel mich vergessen

Verwahrlost und misshandelt im eigenen Elternhaus

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Beschreibung des Verlags

Pro Tag muss ihr ein Becher Wasser reichen, am Mittagstisch bekommt sie von der Mahlzeit einen Löffel voll, während sich die anderen sattessen. Von ihrem 4. Lebensjahr an wird Amelie von ihrer Stiefmutter terrorisiert, gequält und in Gefangenschaft gehalten. Der Außenwelt erklärt die Familie, Amelie sei behindert, so können sie ihren perfiden Sadismus jahrelang ungehindert ausleben. Erst mit 21 gelingt Amelie die Flucht. Sie hat lange gebraucht, die Traumata zu verarbeiten, aber jetzt ist sie bereit, ihre bewegende Geschichte zu erzählen.

GENRE
Biografien und Memoiren
ERSCHIENEN
2017
13. Januar
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
368
Seiten
VERLAG
Bastei Lübbe
GRÖSSE
7,2
 MB

Kundenrezensionen

SteffiMarley ,

Einfach unglaublich traurig

Es macht mich sehr betroffen und wütend dieses Buch zu lesen.
Ich bin selbst Mutter, von bald 3 Kindern. Ich bin nicht perfekt, mache Fehler, schimpfe bestimmt auch mal zu unrecht... aber das kann ich einfach nicht begreifen.
Ich bewundere Amelie für ihre unglaubliche Kraft das alles durch gestanden zu haben. Und ihrer Familie wünsche ich die Pest an den Hals. Der Vater, der Bruder und alle anderen die weg gesehen oder mitgemacht haben gehören eigentlich bestraft. Leider bleibt Amelie das verwehrt.

Ich wünsche dieser unglaublich starken und mutigen Frau für ihr weiteres Leben alles Glück dieser Welt. Wenn es jemand verdient hat, dann sie.
Jeder von uns hat nur dieses eine Leben. Mach das beste daraus, Amelie!

Herzimama1501 ,

Unendlich traurig

Dieses Buch ist nach langer Zeit das erste was ich in weniger als 24 Stunden komplett gelesen habe.
Viele Situationen habe ich selber auch erlebt, der Holzkochlöffel der zerbrach und das es mit dem Teppichklopfer weiter ging. Meine Mutter stand das letzte mal vor mir um mich zu schlagen da war ich verheiratet 26 Jahre und hochschwanger. Immer war ich schuld und meinem Vater wurde angeschafft wie ich zu bestrafen sei. Meine kleine unschuldige Schwester wusste es auch zu nutzen.
Heute lebe ich mit meiner Familie weit weg und meine damals 12 jährige Tochter hat nach einer eigenen Demütigung durch meine Eltern Ihnen einen Brief geschrieben das weder Sie noch wir jemals wieder von Ihnen belästigt werden wollen.
Es gab und gibt auch heute noch Menschen die es nicht verstehen können oder wollen das wir keinen Kontakt haben. Es ist doch alles nicht so schlimm und man muss sich mit den Eltern vertragen.
Ich wünsche Amelie viel Kraft und ein tolles Leben zusammen mit Menschen die Sie liebt und Sie ebenfalls lieben.
Vergessen wird Sie es sicher nie, das geht mir genauso, aber vieles rückt in den Hintergrund.

prinzessline ,

Als hätte der Himmel mich vergessen

Sehr ergreifend.

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