• 11,99 €

Beschreibung des Verlags

„Meine Geschichten sind denkbar einfach“, erklärt der Autor, „jeder Mensch kann sie verstehen. Das heißt nicht, dass ich für Idioten schreibe. Die Trivialität des Alltags, die vergebliche Liebe und die eigene Unberechenbarkeit veranlassen mich, dieses sonderbare Leben wie eine Art Mosaik so zusammenzusetzen, dass so etwas wie eine Sinngebung mit sozialkritischen und antifaschistischen Botschaften erkennbar wird. Und so tut sich in den vorliegenden Geschichten ein Reigen auf – ein Reigen von absonderlichen und grotesken Begebenheiten in meiner Münchener alltäglichen Umgebung sowie auf meinen Reisen nach Paris, an die südfranzösische Küste und zu den Malediven. Bis auf zwei längere Erzählungen haben sich alle Geschichten wirklich ereignet.“

Reizvoll ist das Zusammenspiel von den 19 Texten und 28 – teils farbigen – Illustrationen. Als äußerst sensibler Autor, Zeichner und Maler hat Halfar mit geschultem Blick für das Charakteristische von Landschaften, Menschen und Situationen eine Sammlung von Kunstwerken im Taschenbuchformat geschaffen – ein kleines Geschenk, das jeden Leser und Betrachter bereichert.

Auf knapp vier Taschenbuchseiten gelingt es Halfar, die Originalität einer Frau zu beschreiben, die sich trotz finanzieller Engpässe und anderer Probleme nicht unterkriegen lässt – ja, sie genießt ihr Leben, wie es die dazugehörige lustige Illustration unterstreicht.

Die ganze Bandbreite der Realität fängt Halfar in seinem Buch ein, er beschönigt nichts. Es gibt autobiographische Texte, die unter die Haut gehen – bildlich gesprochen, aber auch tatsächlich:

„Auf welcher Reise hatte sie sich mit der Krankheit infiziert? War es an Bord der Barkasse, die sie und ihren Mann auf den braunen Fluten des Flusses zu dem Präsidentenpalast brachte, wo sich die Anophelesmücke auf ihrem Handrücken niederließ …?“ So beginnt die Titelgeschichte „Anopheles“:

GENRE
Belletristik und Literatur
ERSCHIENEN
2010
21. April
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
188
Seiten
VERLAG
Books on Demand
GRÖSSE
2
 MB

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