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Beschreibung des Verlags

Der fiktive Ich-Erzähler der „Aufzeichnungen aus einem Totenhaus“ erlebt schwere Jahre. Wegen des Mordes an seiner Frau verbüßt er eine mehrjährige Haftstrafe in einem sibirischen Arbeitslager. Die anderen Gefangenen schikanieren ihn anfangs wegen seiner adeligen Herkunft. Im Laufe der Zeit findet er jedoch seinen Platz in der ungeschriebenen Lagerhierarchie.


Fjodor Dostojewski griff für die „Aufzeichnungen aus einem Totenhaus“ auf seine eigenen Erfahrungen aus einem sibirischen Arbeitslager in der Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Er war wegen revolutionärer Umtriebe gegen das Zarenregime in die Verbannung geschickt worden. Diese Jahre prägen nicht die „Aufzeichnungen aus einem Totenhaus“, sondern auch alle späteren Romane Dostojewskis.


Die Darstellung der Lagerrealität ist lebendig, präzise, und mitreißend. In jeder Zeile ist spürbar, dass Dostojewski aus eigener Erfahrung berichtet.

GENRE
Belletristik und Literatur
ERSCHIENEN
2019
3. Februar
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
483
Seiten
VERLAG
Epubli
GRÖSSE
1
 MB

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