Bekennerschreiben - Formate des Ich-Sagens von Augustinus bis Al Quaida Bekennerschreiben - Formate des Ich-Sagens von Augustinus bis Al Quaida

Bekennerschreiben - Formate des Ich-Sagens von Augustinus bis Al Quaida

    • 36,99 €
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Beschreibung des Verlags

Als die Rote Armee Fraktion im Mai 1972 ihren ersten terroristischen Anschlag verübte, folgte diesem umgehend ein Bekennerschreiben. Doch nicht nur die RAF bekannte sich schriftlich zu ihren Anschlägen, nach beinahe jedem Terroranschlag tauchen Bekennerschreiben auf. In diesen erklären sich Gruppen verantwortlich und erläutern die Gründe und Hintergründe ihres Anschlags. In der öffentlichen Wahrnehmung sind sie eng mit terroristischen Agitationsweisen verknüpft und fehlen sie nach einem Anschlag, wird vermerkt, „sie seien noch nicht eingegangen“.
Meist interessiert an den Bekennerschreiben allerdings nur, wer sich bekennt. Die Terrorismusforschung klammert sie weitgehend aus, wobei vor allem bei der Betrachtung von Terrorismus als Kommunikationsstrategie eine nähere Untersuchung der Bekennerschreiben interessante Ergebnisse verspricht. In dieser Arbeit soll das Bekennerschreiben deshalb auf seine kommunikationsstiftenden Funktionen hin untersucht werden.
Dabei soll zunächst vom Bekenntnis ausgegangen werden, laut Wolfgang Haubrichs eines der „mächtigsten und dauerhaftesten, wahrhaft abendländischen Denk- und Sprachmuster“.
Das Bekenntnis findet sich in vielen Bereichen gesellschaftlicher Operationen, dennoch ist es strukturell noch wenig erforscht.

GENRE
Gewerbe und Technik
ERSCHIENEN
2006
16. Mai
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
82
Seiten
VERLAG
GRIN Verlag
ANBIETERINFO
Open Publishing GmbH
GRÖSSE
2,5
 MB
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