Berlin Berlin

Berlin

Großstadtroman über Kriegsende, Zivilisten und die Trümmerlandschaft Deutschlands in der Nachkriegszeit

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Beschreibung des Verlags

Theodor Plieviers Berlin entwirft ein vielschichtiges Panorama der deutschen Hauptstadt in einer Epoche politischer und sozialer Erschütterungen. Mit dokumentarischer Schärfe, erzählerischer Verdichtung und einem ausgeprägten Sinn für kollektive Erfahrung zeichnet der Roman das Leben gewöhnlicher Menschen im Spannungsfeld von Klassenkampf, Machtverschiebung und ideologischer Radikalisierung. Stilistisch verbindet Plievier realistische Milieuschilderung mit dramatischer Unmittelbarkeit; so steht das Werk in der Tradition des sozialkritischen Großstadtromans und der engagierten Literatur des 20. Jahrhunderts. Plievier, selbst von Krieg, Revolution, Exil und politischer Verfolgung geprägt, gehört zu jenen Autoren, deren Schreiben aus existenzieller Erfahrung erwächst. Seine Nähe zu den gesellschaftlichen Umbrüchen seiner Zeit, seine Sensibilität für die Lage der Entrechteten und sein Interesse an historischen Prozessen erklären die Authentizität, mit der Berlin die Dynamik einer zerbrechenden Gesellschaft erfasst. Seine Biographie verleiht dem Roman nicht nur Glaubwürdigkeit, sondern auch moralische Dringlichkeit. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die Literatur als historisches Erkenntnismittel verstehen. Berlin ist nicht bloß ein Zeitroman, sondern eine präzise Analyse urbaner Moderne, politischer Krise und menschlicher Verletzbarkeit. Wer die geistige Atmosphäre eines entscheidenden deutschen Jahrhunderts literarisch durchdringen möchte, wird dieses Werk mit Gewinn lesen.

GENRE
Belletristik und Literatur
ERSCHIENEN
2026
17. Juni
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
778
Seiten
VERLAG
Copycat
ANBIETERINFO
Open Publishing GmbH
GRÖSSE
1,8
 MB
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