Bibliodiversität Bibliodiversität

Bibliodiversität

Manifest für unabhängiges Publizieren

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Beschreibung des Verlags

Aus dem Englischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Doris Hermanns



Der Begriff Bibliodiversität, den Susan Hawthorne in ihrem Buch erklärt, bezeichnet die kulturelle Vielfalt innerhalb des Verlagswesens – und begründet, warum es unabhängige Buchhandlungen und Verlage braucht. Ihr Begriff ist inspiriert vom strukturell verwandten Begriff der Biodiversität. Wie diese unverzichtbar für das gesunde Funktionieren eines Öksystems ist, ist die Bibliodiversität ein Indikator für ein funktionierendes Buchwesen. Verlage und Buchhandlungen sind hierbei vergleichbar mit den Bewohnerinnen und Bewohnern eines Ökosystems.



Hawthorne kritisiert, dass Großverlage und Großbuchhandlungen ihren Fokus allein auf hohe Auflagen und Verkaufszahlen legen, weshalb die Bibliodiversität aus dem Gleichgewicht gerate. Gerade Bücher von und über Minderheiten sowie Werke aus kleineren Sprachgemeinschaften oder anspruchsvolle literarische Texte finden so keine Verbreitung mehr.



Das aber führt letztlich dazu, dass die kulturelle Vielfalt schwindet. Bibliodiversität bietet dagegen eine stolze Selbstdefinition für unabhängige Buchhandlungen und Verlage. Denn diese sind es, die die kulturelle Vielfalt abbilden – und somit erhalten.

GENRE
Gewerbe und Technik
ERSCHIENEN
2017
27. März
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
128
Seiten
VERLAG
Verbrecher Verlag
ANBIETERINFO
Bookwire Gesellschaft zum Vertrieb digitaler Medien mbH
GRÖSSE
651,3
 kB
Bibliodiversity Bibliodiversity
2014
Not Dead Yet Not Dead Yet
2021
Lesbian Lesbian
2024
Wild Politics Wild Politics
2022
Vortex Vortex
2020
In Defence of Separatism In Defence of Separatism
2019