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Beschreibung des Verlags

Die Bretagne hat einen Platz auf der Krimilandkarte erobert


Zehn Seemeilen vor Concarneau: Die sagenumwobenen Glénan Inseln wirken mit ihrem feinen weißen Sand und kristallklaren Wasser wie ein karibisches Paradies – bis eines schönen Maitages drei Leichen angespült werden.Das hatte gerade noch gefehlt: eine Bootsfahrt am frühen Morgen. Kommissar Dupin würde sich nach der Überfahrt am liebsten sofort mit einem bretonischen Hummer in der urigen Inselkneipe belohnen, doch dafür lässt ihm der Präfekt keine Zeit. Wer sind die Toten am Strand? Wurden sie Opfer des heftigen Unwetters der vergangenen Nacht?Alles deutet auf Tod durch Ertrinken hin, doch als sich herausstellt, dass einer der Toten ein windiger Unternehmer mit politischen Beziehungen, der andere ein selbstherrlicher Segler mit jeder Menge Feinden war, ahnt Dupin nichts Gutes. War der vermeintlich tragische Unfall auf offener See in Wahrheit ein kaltblütig geplanter Mord? Wer ist der Dritte im Bunde, und was verbindet die drei Männer? Während der nächste Sturm aufzieht, begegnet Dupin modernen Schatzsuchern, militanten Meeresbiologen, attraktiven Taucherinnen und unheimlichen Gestalten aus der überreichen Fabelwelt der Bretonen. Seine Ermittlungen führen ihn in die Geschichte der Inseln und ihrer eigensinnigen Bewohner und bringen eine dramatische Gewissheit ans Licht.Jean-Luc Bannalec gelingt erneut ein raffinierter Krimi mit verblüffenden Wendungen, feinsinnigem Humor und unvergesslicher Atmosphäre. Und zugleich eine Liebeserklärung an die Bretagne und die atemberaubende Schönheit der Glénan. Der erste Band fand über 250.000 begeisterte Leser – die Erfolgsgeschichte des kauzigen Kommissars am »Ende der Welt« geht weiter.

GENRE
Krimis und Thriller
ERSCHIENEN
2013
18. April
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
368
Seiten
VERLAG
Kiepenheuer & Witsch eBook
GRÖSSE
5.2
 MB

Kundenrezensionen

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Tweety171 ,

Hochspannung pur

Der Autor besteht es, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Man ist Mitte im Geschehen und kann das Gelesene förmlich sehen, riechen und schmecken. Man bekommt einen wunderbaren Einblick in die Landschaft und die französische/ Bretonische Lebensfreude.

Christian Siekmann ,

Schwacher Krimi vor starker Kulisse

"Bretonische Brandung" knüpft fast nahtlos an "Bretonische Verhältnisse" an und bietet wieder haufenweise die - für thematisch Interessierte sehr begehrten - Anekdoten und Anekdötchen des Landstrichs und seiner manchmal eigenwilligen Bewohner.
Wieder ist ein völlig unorganisierter Kommissar mehr mit den gleichen Grundcharakteren und ihren Eigenheiten sowie mit seinen eigenen - für den Fall völlig bedeutungslosen - Belangen beschäftigt.
Wieder sind praktisch alle auftretenden Frauen irgendwie interessant, apart oder bemerkenswert (obwohl es diesmal keine neue sondern ganz am Rande eine alte Liebesgeschichte gibt) und wieder setzen sich die Bausteine zur Lösung des Falls eher zufällig, chaotisch und unstrukturiert zusammen. Seitenlinien und Irrungen verlaufen teilweise unmotiviert ins Leere und im Zweifelsfall braucht Monsieur le Commissaire erstmal einen Café...
Der Täter ist dennoch nach nur wenigen Seiten klar, die Motive, Hintergründe und Zusammenhänge ergeben sich dann auf den letzten Seiten, wirken dabei aber - wie der ganze Schluss - so konstruiert und unvermittelt, dass zumindest mir der Verdacht aufkeimt, der Lektor hätte um ein paar dutzend Seiten weniger gebeten.

Obwohl das "Strickmuster" spätestens seit dem Erfolg von Commissario Brunetti in Venedig kommerziell Erfolg versprechend ist, fand ich die erzählte Kriminalgeschichte eher schwach - deutlich schwächer als die Geschichte in "Bretonische Verhältnisse". Allein die Kulisse der Bretagne und ihrer Bewohner machen das Buch lesenswert - sofern der Leser sich für dieses Sujet interessiert.

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