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Beschreibung des Verlags

Goldene Bücher enthalten ein wichtiges Stück Stadtgeschichte - doch in die Hand bekommt man die wertvollen Seiten für gewöhnlich nie. Grund genug für die HZ, eine digitale Lösung zu finden.


"Zur Neige des Jahre 1952" legte sich Heidenheim dann sein erstes Goldenes Buch zu: Deutlich größer und dicker als das Nazi-Bändchen, und auch mit einem schönen Wappen aus Metall im Einband.


Tatsächlich ist dieser Band der wohl "prominenteste" unter den Goldenen Büchern. Im Mai 1954 unterschreibt Bundespräsident Theodor Heuss, man findet die späteren Bundeskanzler Ludwig Erhard und Kurt-Georg Kiesinger, Willy Brandt und 1961 Konrad Adenauer - übrigens der letzte amtierende Bundeskanzler, der sich vor Angela Merkel in ein Goldenes Buch Heidenheims eintrug.






Abseits der großen Politik erkennt man die Prioritäten Heidenheims in diesen Jahren: Fechten, Fechten, Fechten. Paul Gnaier unterzeichnet mehrmals jährlich, die Fechtereignisse bringen Sportler aus der ganzen Welt in die Stadt. Auch dokumentiert: Die ersten Besuche von Georges Levillain 1956 und der Start der Städtefreundschaft mit Clichy zwei Jahre später. Ebenso eingetragen: die Amtseinsetzungen der OBs Dr. Elmar Doch und Martin Hornung.


Spannend: Das erste Goldbuch der Nachkriegszeit wurde noch bis zum September 1977 weitergeführt, obwohl die Stadt seit 1972 auch das dritte, bis heute gültige Buch aufgeschlagen hatte. Man hat den Eindruck, es diente noch jahrelang für die "B-Prominenz" wie erfolgreiche Jugend-Sportmannschaften, die mit vielen Signaturen reichlich Platz verbrauchten. 

GENRE
Geschichte
ERSCHIENEN
2017
18. September
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
68
Seiten
VERLAG
Heidenheimer Zeitung
GRÖSSE
37.2
 MB

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