Das literarische Subjekt Das literarische Subjekt

Das literarische Subjekt

Zwischen Spätmoderne und Postmoderne

    • 35,99 €
    • 35,99 €

Beschreibung des Verlags

Dieser Band zeichnet Peripetien individueller Subjektivität in der spätmodernen und postmodernen Literatur nach. Während in der Spätmoderne (bei Mallarmé, Valéry, Adorno) Negativität, das Schöne und das Erhabene der Stärkung subjektiver Autonomie dienten, schlägt in nachmodernen Texten - etwa in Pynchons Gravity's Rainbow - das Erhabene in Subjektnegation um. So verwandelt sich das Schreiben, das im Modernismus Prousts, Virginia Woolfs, Svevos zur Subjektkonstitution beitrug, in der Postmoderne Jürgen Beckers, Oswald Wieners oder Maurice Roches in eine Subversion individueller Subjektivität. Zima zeigt, wie in einigen nachmodernen Texten (bei Robbe-Grillet, Süskind, Del Giudice) Subjektivität auf reine Körperlichkeit reduziert wird. Diese Reduktion prägt auch das Werk Foucaults, das im Mittelpunkt des neuen Schlusskapitels steht. Sie bewirkt, dass das Individuum als Körper in verschiedene, durch Diskontinuitäten voneinander isolierte Kontexte integriert werden kann.

GENRE
Belletristik und Literatur
ERSCHIENEN
2024
14. Oktober
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
294
Seiten
VERLAG
Narr Francke Attempto Verlag
ANBIETERINFO
Bookwire Gesellschaft zum Vertrieb digitaler Medien mbH
GRÖSSE
5,5
 MB
Die Kritische Theorie zwischen Spätmoderne und Postmoderne: Nostalgie als Kritik Die Kritische Theorie zwischen Spätmoderne und Postmoderne: Nostalgie als Kritik
2024
Textsoziologie Textsoziologie
2021
Subjectivity and Identity Subjectivity and Identity
2015