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Beschreibung des Verlags

Das Opus Magnum des großen amerikanischen Psychoanalytikers und Bestsellerautors Irvin D. Yalom

Der jüdische Philosoph Spinoza und der nationalsozialistische Politiker Alfred Rosenberg – nicht nur Jahrhunderte liegen zwischen ihnen, auch ihre Weltanschauungen könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine ein unbeugsamer Freigeist, der wegen seiner religionskritischen Ansichten aus der jüdischen Gemeinde verbannt wurde und heute als Begründer der modernen Bibelkritik gilt. Der andere ein verbohrter, von Hass zerfressener Antisemit, dessen Schriften ihn zum führenden Ideologen des nationalsozialistischen Regimes machten und der dafür bei den Nürnberger Prozessen zur Rechenschaft gezogen wurde. Und trotzdem gibt es eine Verbindung zwischen ihnen, von der kaum jemand weiß, denn bis zu seinem Tod war Rosenberg wie besessen vom Werk des jüdischen Rationalisten, als dessen »entschiedenster Verehrer« sich kein geringerer als Johann Wolfgang von Goethe bezeichnet. Fesselnd erzählt der große Psychoanalytiker Irvin D. Yalom die Geschichte dieser beiden unterschiedlichen Männer und entführt seine Leser dabei in die Welt der Philosophie und gleichzeitig auch in die Tiefen der menschlichen Psyche.

GENRE
Belletristik und Literatur
ERSCHIENEN
2012
9. Juli
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
480
Seiten
VERLAG
Btb Verlag
GRÖSSE
2.7
 MB

Kundenrezensionen

PaulasBunt ,

Fragil, aber es hält!

Es ist nicht einfach, sich auf den "Sound" dieses Buches einzulassen, das alternierend und fiktiv von der Entwicklung und Gedankenwelt des niederländischen Philosophen Baruch de Spinoza und dem Chefideologen des Nationalsozialismus Alfred Rosenberg erzählt.
Verschiedene Epochen, konträre Charakter, auf den ersten Blick einzig zusammengehalten durch Rosenbergs "Spinoza-Problem", seinem fanatischen Ansinnen, Goethes Hausphilosophen wenigstens posthum zu entzaubern.
Auf den zweiten Blick aber die extremen und entgegengesetzten Antworten zweier Männer auf die "tiefe Spannung, einerseits eigenständiges Wesen zu sein und andererseits Teil einer Gemeinschaft sein zu wollen" - mutige Klarheit und Freiheit Spinozas gegen die dumpfe Verblendung und Beschränkung Rosenbergs. Wie positionieren wir uns, wie viel Angst ertragen wir?
Ich bin froh, bis zum Ende "durchgehalten" zu haben, dieses Buch wirkt nach.

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