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Beschreibung des Verlags

Es gärt und brodelt überall: Syrien und der Irak versinken im grausamen Bürgerkrieg aller gegen alle, in der Türkei ringen islamistische und säkulare Kräfte um die Vormacht. Ägypten ist im Daueraufruhr, und auch am Nordrand dieser unruhigen Weltgegend, im Kaukasus und in der Ukraine, ist die Lage explosiv. Mit der ihm eigenen Scharfsicht beleuchtet Peter Scholl-Latour eine Region, über der nach jahrzehntelanger politischer und militärischer Intervention des Westens ein Fluch zu liegen scheint – der Fluch der bösen Tat heilloser Einmischung. Das Buch ist das Vermächtnis des großen Journalisten und "Welterklärers" Peter Scholl-Latour.

GENRE
Geschichte
ERSCHIENEN
2014
12. September
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
368
Seiten
VERLAG
Ullstein Ebooks
GRÖSSE
6.1
 MB

Kundenrezensionen

ListeningTina ,

Der Fluch der bösen Tat

Erklärt anschaulich, verständlich mit erkennbarer sachlichen Realität die Wirren dieser Zeit.

justusfranzl ,

Durchs wilde Kurdistan

Was als politisches Sachbuch verkauft wurde, entpuppt sich als schlechtes Karl May Imitat.
Da dem Autor im Gegensatz zu Karl May leider jedes schriftstellerische Talent fehlt, fällt das Buch auch als Kolonialroman oder Reiseerzählung durch.
Laut Titel und Klappentext sollen die Folgen einer verfehlten westlichen Politik im nahen und mittleren Osten aufgezeigt werden.
Was man stattdessen vorfindet, ist ein völlig unstrukturiertes, wirres Sammelsurium historischer, aktueller und persönlicher Anekdoten, wobei der Leser systematisch darüber im Unklaren gelassen wird, in welchem Jahrhundert und an welchem Ort sich PSL gerade befindet.
Darüber hinaus ist das Buch geradezu vollgepflastert mit orientalischen Ausdrücken, Bezeichnungen, Orts- und Eigennamen, die das Lesen unnötig erschweren.
Als Sahnehäubchen kommt man in den Genuss eines kolonialistischen Welt- und Menschenbilds. Respekt hat PSL offensichtlich nur vor Leuten, die mindestens eine Kalaschnikow in der Hand halten. Alle anderen sind für ihn „Schwächlinge“ oder werden gleich Kollektiv als „verlaustes“ Volk abqualifiziert.
Über Tote soll man nicht schlecht reden, sonst würde ich hier noch deutlicher werden.

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