Der Gott der Stadt
Roman
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5,0 • 1 Bewertung
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- 2,99 €
Beschreibung des Verlags
Am Anfang steht der Tod. Jemand versinkt zwischen geborstenen Eisschollen und eine Leiche baumelt von der Decke eines Theaters. Die Todesfälle liegen Jahrzehnte auseinander, doch es ist der gleiche Todestag: der 16. Januar. Im Winter 1912 ertrank Georg Heym beim Schlittschuhlaufen, 1995 werden die Novizen einer elitären Schauspielschule im gerade wiedervereinten Berlin auf sein verrätseltes Faust-Fragment angesetzt. Angestachelt von ihrem Professor verstricken sie sich immer tiefer in den Gedankenlabyrinthen des genialischen Dichters. Der psychologische Druck steigt, Konkurrenz entflammt, Wahn und Wirklichkeit beginnen zu verschwimmen. Dann wird ein Toter auf der Probebühne der Schule gefunden. War es Mord, Selbstmord – oder doch ein Teufelspakt?
Kundenrezensionen
Großartig
Dieses Buch ist von so einer Wucht, die geschickt verpackten autobiografischen Details machen es so lesenswert. Es ist der Autorin bestens gelungen, das Berlin der 90er Jahre, eine Schauspielschule, die Regieklasse, die von ihren Professoren getrieben und aufgerieben wird, in allen Details so lebendig werden zu lassen, dass man das Leben und Leiden - mit und an einem von den Regieschülern zu inszenierenden Faust-Fragment - geradezu körperlich spüren kann.