Der neue Chef
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3,1 • 8 Bewertungen
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Beschreibung des Verlags
Jede Organisation, und sei sie noch so behäbig, erfährt eine gewisse Erschütterung durch die Nachricht, dass ein neuer Chef oder eine neue Chefin ins Haus steht. Flurgespräche häufen sich, mit Wissensvorsprüngen wird gepunktet, Ungewissheit liegt in der Luft. Aber auch nach vollzogenem Wechsel gibt es Probleme, etwa wenn der, der »von oben« überwachen soll, »von unten« angelernt werden muss. Kurzum: Die Beziehung zwischen Vorgesetzten und Untergebenen ist kompliziert.
Niklas Luhmann hat sie unter die soziologische Lupe genommen und zeigt, wodurch sie strapaziert wird: durch Kommunikationsschwierigkeiten und Selbstdarstellungsinteressen, Rollenfindungsprobleme und Wertvorstellungsdissonanzen. Der Schatten des Vorgängers kann lang, der Einfluss innerbetrieblicher Cliquen schwer zu durchbrechen sein. Und über allem schwebt die Frage: Wer hat die Macht? Es ist, soviel ist sicher, nicht per se der Chef – vorausgesetzt, so Luhmann, die Untergebenen beherrschen die Kunst, ihren Vorgesetzten zu lenken. »Unterwachung« ist sein Stichwort und Takt das wichtigste Mittel zum Zweck. Aber Vorsicht: Wer es darin zur Meisterschaft bringt, der wird nicht selten – der neue Chef.
Kundenrezensionen
Mega kompliziert
Ellenlange verschachtelte Sätze, gespickt mit Fremdwörtern.
Grottenschlecht geschrieben.
Definitiv KEINE Kaufempfehlung
Gute Ansätze. Viel Theorie - Praxisbeipiele Mangelware
Luhmann setzt sich umfangreich mit der Theorie und Literatur bei Führungswechsel auseinander und entwickelt gute Ansätze und Ideen. Jedoch fällt das Lesen aufgrund von mangelnden Beispielen schwer und die wenigen Praxisbezüge beziehen sich überwiegend auf große Verwaltungsorganisationen. So werden diejenigen enttäuscht sein, die einen Paxisleitfaden erwarten.