Der Wald jenseits der Welt
Originaltitel: The Wood Beyond the World (1894) - moderne, vollständige Neuübersetzung
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- 4,99 €
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Beschreibung des Verlags
Der Wald jenseits der Welt Englischer Fantasy-Roman von 1894 - neu übersetzt aus dem englischen Original - Paulini Publishing, Bibliotheca Umbrarum Golden Walter, Kaufmannssohn aus der Seestadt Langton on Holm, geht an Bord, um einer Ehe zu entkommen, die ihn zerstört. Kurz vor der Ausfahrt sieht er am Kai drei Fremde: einen scheußlichen Zwerg mit Hundezähnen, eine junge Maid mit einem eisernen Ring am Knöchel und eine Herrin, deren Schönheit kein Blick aushält. Sie gehen an Bord eines anderen Schiffes und sind fort. Doch das Bild lässt ihn nicht los - es kehrt wieder, wo niemand sein kann. Nach dem Tod des Vaters und einem Sturm, der sein Schiff weit vom Kurs wirft, findet Walter eine unbekannte Küste, einen Spalt in der Felswand und dahinter das Land, aus dem jene drei gekommen sind. Im Goldenen Haus jenseits der Berge trifft er sie leibhaftig wieder. Die Herrin gebietet über Zauber und Tod und will ihn haben; die Maid, ihre Sklavin, sucht ihn zu retten und plant seit Jahren etwas anderes. Walter muss sich verstellen, kalt bleiben und entscheiden, welchem der beiden Gesichter er trauen darf - in einem Land, in dem Verlangen die tödlichste Falle ist. William Morris schrieb diesen Roman 1894 für seine eigene Kelmscott Press. Er gilt als eines der Gründungswerke der modernen Fantasy: eine vollständig erfundene Welt, ohne Rahmenerzählung, ohne Traum, ohne Erklärung - Jahrzehnte vor Tolkien, Lewis und Eddison, die sich sämtlich auf ihn beriefen. Diese Ausgabe ist eine vollständige Neuübersetzung aus dem englischen Original und bewahrt, was Morris' Werk ausmacht: seinen bewusst altertümlichen Kunststil. Morris schrieb kein viktorianisches Englisch, sondern eine erfundene mittelalterliche Sprache. „Maid“, „ward“, „dieweil“ und die feierlich gefügten Perioden dieser Übersetzung sind Nachbildungen dieses Tons - keine Alterspatina, sondern das Werk selbst. Mit 13 eigens angefertigten Illustrationen. Bibliotheca Umbrarum, Band 6.