Die Abgelehnten Die Abgelehnten

Die Abgelehnten

Warum Altersdiskriminierung unserer Gesellschaft schadet Ein Generationenkonflikt

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    • 18,99 €
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Beschreibung des Verlags

Die Altersdiskriminierung muss aufhören!

Der renommierte Soziologe Reimer Gronemeyer widmet sich in seinem Sachbuch »Die Abgelehnten. Warum Altersdiskriminierung unserer Gesellschaft schadet« einem brisanten Thema, das alle Generationen betrifft, und erläutert, wieso die Ausgrenzung älterer Menschen eine zentrale sozialpolitische Herausforderung ist. 

Unsere Zeit ist geprägt von rasanten sozialen und demografischen Veränderungen, Fragen der Generationengerechtigkeit und des Umgangs mit dem Alter werden immer dringlicher. Der Wandel in der Altersstruktur, die Debatte um die Rentensysteme und der oft zitierte Generationenkonflikt stehen im Zentrum gesellschaftlicher und soziologischer Diskussionen. 

Altersdiskriminierung zeigt sich besonders in Bezug auf den Arbeitsplatz. Angehörige der Boomer-Generation, der sogenannten Goldenen Generation, sehen sich Vorurteilen und echten Benachteiligungen ausgesetzt, die viele ihrer individuellen Lebenswege direkt beeinflussen. Von den jüngeren Generationen werden sie wegen ihrer Haltung zu Klima und Umwelt oft pauschal verurteilt.

Gronemeyer legt den Finger in die Wunde und zeigt in seinem Sachbuch, wie der demografische Wandel, die Rentenproblematik und die Zukunftsängste der jüngeren Generationen die generationelle Debatte um Wertvorstellungen und Visionen für die Zukunft noch verschärfen werden. Er fordert einen neuen gesamtgesellschaftlichen Austausch und sagt: Jeder Einzelne soll wertgeschätzt werden, unabhängig vom Alter.

GENRE
Sachbücher
ERSCHIENEN
2025
1. April
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
224
Seiten
VERLAG
Droemer eBook
ANBIETERINFO
Holtzbrinck Buchverlage GmbH
GRÖSSE
2,6
 MB

Kundenrezensionen

Ascoltate, dice il professore! ,

Im Ansatz gut, nicht ohne Fehl.

Die Analyse ist umfassend und stellenweise benennt sie die Dinge so zielgenau, dass man innehält und voller Respekt verweilt. So die These vom Zivilisationsbruch, dass mit dem Abhandenkommen von Metaphysik und Religion wir im Diesseits auf longevity und Jugend so fixieren, dass wir Altsein beginnen zu negieren und ihm so allen Wert absprechen, der alte Mensch hat keinen Wert mehr, er ist bedürftig und am Ende Ballast. Auch der Gedanke von der ahnungslosen - respektive klassischer Bildung und abendländischer Philosophie - und dadurch auch ahnenlosen Gesellschaft, die ihre Vorfahren vergessen hat und dem Alter alle Bedeutung abspricht , ist wichtig.
Unschärfen ergeben sich bei der Vermengung mit der Armutsproblematik.
Es wird so getan, als wäre das fehlende Geld - wieder einmal- fürs Kino bei einigen Rentnern oder wenn eine Studentin nicht weiß, wie sie ihre Autoreparatur bezahlen soll, - muss man ein Auto haben als Student ? - ein klares Indiz für unhaltbare Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft, die natürlich auch schon diskriminieren und Glückschancen vernichten, was sich im Alter noch zuspitzt. Faktencheck: niemals zuvor waren wir so reich wie heute, jung und alt. Zur Tafel gehen ist halt auch praktisch, spart Zeit und Geld.
Dabei ist der Autor so nahe dran auch auszusprechen, dass insbesondere weniger Konsum-Ansprüche dem Alter Würde verleihen können, auch reich und zufrieden machen können, auch ist er nah dran, eben schon auch dem einzelnen eine Verantwortung zuzusprechen, die er hat im Umgang mit seinem Körper und seiner Gesundheit. Aber Leider rutscht er dann in Vollkaskophantasien mit der Forderung eines grenzenlos pflegenden immer bereitstehenden Gesundheitsdienstleistergemeinwesens.
Die Düsternis am Ende des Buches mit den apokalyptischen Reitern der Pflegekatastrophe, des staatlich erwünschten assistierten Frühablebens, des Einzugs von Vermögen ab 70 samt Führerschein, Entzug von Gesundheitsleistungen und der Sofortorganentnahme nach dem Suizid des älteren Menschen ist unsinnig überzogen und verrät, dass der Autor alt ist, 85, da wächst eben oft die Phantasie, wenn ich bald sterbe, kann es doch nicht sein, dass sich die Erde einfach weiterdreht, neue junge Generationen die Probleme lösen, die anstehen, wie es Menschen eben seit tausenden von Jahren in ihren speziellen Lebenssituationen immer vermocht haben und zweifelsfrei auch in Zukunft meistern werden. Da ist der alte weiße Mann halt doch ein wenig selbstverliebt. Es wird weitergehen, ohne Dich, alter Mann!

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