Die Arena: Grausame Spiele
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2,5 • 2 Bewertungen
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Beschreibung des Verlags
London in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entrissen und zum "Zirkus" gebracht, wo die jungen Artisten zum Amüsement der Pures hungrigen Löwen begegnen oder waghalsigen Hochseilakte liefern.
Hoshiko ist der Star auf dem Hochseil - sie vollbringt jeden Abend Unglaubliches, 30 Meter über dem Boden, ohne Fangnetz. Jede Vorführung könnte ihre letzte sein - und genau darauf lauern sensationslüstern und mit fasziniertem Grauen ihre Zuschauer. Doch dann begegnet Hoshiko dem Sohn einer hochrangigen Pure-Politikerin, Ben, der den Zirkus besucht - und verliebt sich in ihn, gegen alle Regeln. Ben begreift erst nach und nach die Realitäten, die hinter seinem komfortablen Leben stehen und wendet sich gegen seine eigene Klasse - für Hoshiko, das Mädchen, das er liebt. Um sie zu retten, begibt er sich in tödliche Gefahr.
Kundenrezensionen
Leider unglaubwürdig
Zum Inhalt:
London in der Nahen Zukunft, 2045: die Gesellschaft ist gespaltet in die Dregs und die Pures. Die Pures sind „reine“ Engländer während die unterdrückten Dregs „Mischkulturen“ sind. Hoshiko wird als 6 jährige von ihrer Familie getrennt um im Zirkus aufzutreten. Der Zirkus wird aufgeführt zur Belustigung der Pures die den Dregs beim Sterben bei waghalsigen Auftritten zusehen. Ben der Sohn einer wichtigen Politikerin sieht bei einer Vorstellung zu und verliebt sich in
Hoshiko.
Meine Meinung:
Die Personen:
Hoshiko mochte ich sehr gerne. Sie war sehr authentisch und sympathisch. Man konnte sie einfach verstehen. Ben hat mir Schwierigkeiten bereitet. Am Anfang war ich davon überzeugt, dass er im Grundschulalter war und nicht 16! Er war sehr naiv und oft ziemlich planlos und impulsiv.
Noch eine Person mit der ich Probleme hatte war Silvio. Er ist ein Halbdreg und will umbedingt zu den Pures gehören. Er ist sehr grausam aber Grausamkeit rechtfertigt nicht alle Taten! Ihm ist es wichtig, dass er den Pures eine gute Show liefert und da gibt es keinen Sinn wenn er sie grundlos verletzt.
Durch diese Grundlosigkeit kam das ganze auch nicht sehr realistisch rüber und die ersten hundert Seiten habe ich oft die Augen verdreht und nicht nur einmal mit dem Gedanken gespielt das Buch einfach abzubrechen.
Außerdem hätte die Welt in der sie leben mehr ausgearbeitet werden sollen. Wer regiert über haupt im Land? Immer wieder wird erwähnt das Bens Mutter Premierministerin werden will aber sonst nichts.
Wie kam es überhaupt zu der Spaltung? Hier ein Logikfehler. Wenn das Buch in 2045 spielt können die dregs nicht schon Jahrhunderte unterdrückt worden sein wie beschrieben. Und wie sieht es auf dem Rest der Welt aus?
Die Handlung das Buch zieht sich nur über wenige Tage und dennoch sind Ben und Hoshiko auf einmal in einander verliebt obwohl sie sich nicht mal kennen. Ich fande das einfach unglaubwürdig und unnötig.
Ebenso Ben‘s schneller Sinneswechsel zur Einstellung zu Dregs. Als wäre er der einzige der gesehen hätte was mit den Dregs passiert. Und dass es nach seiner Live übertragenen Rede Unruhen gab gibt schlicht weg keine Sinn. Als hätte er den Pures mit den Worten „Dregs sind auch Menschen“ die Augen geöffnet.
Schade fande ich auch dass quasi die einzige Kulisse des Buches der Zirkus war. Ich hätte gerne mehr von der Welt gesehen.
Außerdem lernt man nichts über das Motiv von Jack dem Polizist der ihnen hilft und auch nicht ob das eine größer Organisierte Wiederstands Aktion ist.
Am Ende hatte ich leider das Gefühl dass Autorin einfach nur noch ohne Grund Schocken und Erschrecken wollte. Das Buch wieder spricht sich in sich. Eigentlich hätte ich gesagt es ist eher für jüngere Leser geeignet aber durch diese Unnötige Grausamkeit bin ich mir damit nicht mehr so sicher.
Aber jetzt auch mal was positives und zwar dass durch das ganze Buch eine dunkle düstere Stimmung aufrecht erhalten wurde. Bei so etwas braucht es aber immer einen Hoffnungsschimmer aber den gab es leider auch nicht Wirklich.
Mein Fazit:
Ich hatte mir sehr viel von diesem Buch erwartet, auch weil es mich an Tribute von Panem erinnert hat (die unterdrückten werden in eine Arena zur Belustigung der Unterdrücker geschickt) aber leider wurde ich enttäuscht. Viele erschien mir einfach unglaubwürdig auch durch fehlende Details. Naja vielleicht werden diese ja im Zweiten Teil erklärt, den ich aber nicht lesen werde.