Die Bedeutung des Kanonissenstiftes von Gandersheim für den Aufstieg der Liudolfinger Die Bedeutung des Kanonissenstiftes von Gandersheim für den Aufstieg der Liudolfinger

Die Bedeutung des Kanonissenstiftes von Gandersheim für den Aufstieg der Liudolfinger

    • 15,99 €
    • 15,99 €

Beschreibung des Verlags

Kaum eine historische Stätte ist so eng mit dem Geschlecht der Liudolfinger/Ottonen verbunden wie Gandersheim. Während die Geschichte der Liudolfinger, insbesondere ab der Kaiserzeit Ottos I., bereits Gegenstand zahlreicher Untersuchungen war, wurde die Geschichte des Kanonissenstifts zumeist nur beiläufig behandelt. Die wenigen Werke, welche sich ausgiebiger mit der Geschichte Gandersheims befassen, richten ih-re Aufmerksamkeit meist auf die Blütezeit der Abtei.
Hrotswith von Gandersheim ließ in ihrer Primordia coneobii Gandeshemensis keinen Zweifel daran, dass die Liudolfinger ihren Aufstieg bis zur Kaiserwürde der Gunst Got-tes und dem Frauenkloster zu Gandersheim zu verdanken hätten. Es stellt sich die Fra-ge, inwiefern diese Aussage zutreffend ist. Spielte der Frauenkonvent tatsächlich eine entscheidende Rolle für den Aufstieg der Liudolfinger oder entsprang dieser Anspruch der Phantasie Hrotswiths? Was bewegte Liudolf 845/46 dazu die beschwerliche und ge-fährliche Reise nach Rom zu Papst Sergius II. auf sich zunehmen, um die Stiftung des Klosters absegnen zu lassen? War es aus damaliger Sicht sinnvoll ein Familienkloster zu unterhalten und dessen Leitung den eigenen Töchtern anzuvertrauen?
Ausgehend von der Annahme, dass sich die Gründung des Kanonissenstiftes von Gandersheim nachhaltig auf die Entwicklung der Liudolfinger ausgewirkt haben könnte, soll im Folgenden Licht in die frühe Geschichte des Klosters gebracht und Zusammenhänge zwischen der Gründungszeit des Klosters und dem Aufstieg der Liudolfinger dargestellt werden. Um dies zu ermöglichen, muss das Kloster in seiner Mannigfaltigkeit unter-sucht werden. Insbesondere die Voraussetzungen, welche zur Gründung des Klosters führten und das Wirken während der ersten Generationen der Liudolfinger sollen zu diesem Zwecke hinterfragt werden. Da die Quellenlage in einigen Bereichen einen sol-chen Einblick in die frühe Geschichte Gandersheims nicht erlaubt, ist es notwendig an-dere Klöster in jener Zeit, bzw. Entwicklungen aus der späteren Zeit Gandersheims, zu betrachten und Parallelen in der Frühzeit des Stiftes zu suchen.

GENRE
Geschichte
ERSCHIENEN
2004
6. Oktober
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
27
Seiten
VERLAG
GRIN Verlag
ANBIETERINFO
Open Publishing GmbH
GRÖSSE
5,5
 MB
Der Einzug des evolutionstheoretischen Ansatzes in die Emotionspsychologie Der Einzug des evolutionstheoretischen Ansatzes in die Emotionspsychologie
2011
The “Rhöndorfer Konferenz” between dramatization and historic valuation The “Rhöndorfer Konferenz” between dramatization and historic valuation
2011
Argumente und Motive für die russische Expansion in Zentralasien Argumente und Motive für die russische Expansion in Zentralasien
2011
Der koloniale Blick Der koloniale Blick
2012
»La question armenienne n’existe plus« - Die Vertreibung der Armenier aus ethischer Sicht »La question armenienne n’existe plus« - Die Vertreibung der Armenier aus ethischer Sicht
2011