Die Brücke der Ewigkeit
Historischer Roman
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4,5 • 2 Bewertungen
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- 10,99 €
Beschreibung des Verlags
Prag, 1342. Der halbwüchsige Otlin wird Zeuge einer Katastrophe: Hochwasser zerstört die große Moldau-Brücke und reißt seine Familie in die Fluten. In seiner Angst stößt der Junge ein Gelübde aus: Wenn Gott seine Familie rettet, will Otlin ihm eine neue Brücke bauen, eine Brücke der Ewigkeit. Wie durch ein Wunder überlebt seine Familie. Jahre später erhält der inzwischen zum Baumeister gereifte Otlin Gelegenheit, sein Versprechen an Gott einzulösen: Der Kaiser beauftragt ihn, die neue Moldau-Brücke zu bauen. Doch Otlin hat Feinde, allen voran den Steinmetz Rudolph, der sich um das Amt des Bauleiters betrogen fühlt. Um den Konkurrenten auszuschalten, ist Rudolph jedes Mittel recht. So zwingt er ausgerechnet die Frau, die Otlin liebt, Teil seines tödlichen Racheplans zu werden.
Kundenrezensionen
Gelungene Reise in das 14. Jahrhundert
Zuerst mal fiel mir bei diesem Buch das Cover auf, welches aus meinen Augen wunderbar gestaltet ist und auch hervorragend in die Kulisse der Handlung passt.
Der junge Protagonist Otlin erlebt 1342 einen schweren Schicksalsschlag, als seine Familie bei einem Hochwasser beinahe getötet wird, da die Moldau-Brücke den Fluten nicht Stand halten konnte. Daraufhin fasst er den Entschluss, selbst eine Brücke für die Ewigkeit zu bauen.
Als erwachsener Mann erhält er dann genau diese Möglichkeit, was aber für Unmut sorgt.
Bei historischen Romanen gefällt mir die Vermischung zwischen fiktiver Erzählung und wahren Fakten besonders gut und genau so hat es der Autor hier gemacht. Der Erzählstil ist zudem sehr bildhaft und Erzeugt so vor den Augen der Leser:innen ein wahrliches Kopfkino.
Ich persönlich habe über die Zeit in Verbindung mit dem Ort in der dieser Roman spielt noch nicht viele Bücher gelesen. Daher war ich sehr positiv überrascht, dass der Autor es geschafft hat, mich direkt in diese "mitzunehmen".