Die Kelle Die Kelle

Die Kelle

Von der Bindung, die man herstellen muss

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Beschreibung des Verlags

Einundzwanzig Essays über die Bindung, die man herstellen muss.

Sie beginnen beim wandernden Gesellen, der drei Jahre und einen Tag unterwegs sein musste, unverheiratet und schuldenfrei — und bei der Frage, was ein Ort leistet, der weder Zuhause noch Arbeitsplatz ist.
Sie handeln von Einsamkeit und Scham: davon, warum Menschen sich zurückziehen, wenn es ihnen schlecht geht, und warum Warten dann nie hilft. Von neun Königen, die einander duzten und vier Jahre später Krieg führten. Und von der Brüderlichkeit als dem dritten und schwersten der drei Begriffe — Freiheit und Gleichheit lassen sich einklagen, dieser nicht.
Sie prüfen die Formen, in denen Bindungen sich halten: das Ritual, dessen schlechte Ausführung nicht neutral, sondern schädlich ist. Die Musik, die zweimal verlorenging — einmal durch Verbot, einmal durch Bequemlichkeit. Und ein Kleidungsstück, das Gleichheit verspricht und den Rang genauer anzeigt als alles andere im Raum.
Sie nehmen sich das Friedensgebot vor, und sie folgen der Kette über Grenzen — dorthin, wo sie gehalten hat und wo sie riss: zu einem Gelehrten mit einer Kartei und sieben Männern, die 1943 im Lager Esterwegen eine Loge gründeten, ohne Raum, ohne Werkzeug, ohne alles.
Jeder Essay ruft höchstens zwei Denker auf, von Zhang Zai und Rumi über Ashoka und al-Shaybani bis Sen no Rikyū und Kwasi Wiredu.

GENRE
Sachbücher
ERSCHIENEN
2026
10. August
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
144
Seiten
VERLAG
Tredition
ANBIETERINFO
Open Publishing GmbH
GRÖSSE
1,5
 MB
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