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Beschreibung des Verlags

Amerika, Anfang der achtziger Jahre, ein College an der Ostküste. Madeleine Hanna, begeisterte Leserin von Roland Barthes, schreibt eine literaturwissenschaftliche Arbeit über die «Liebeshandlung» viktorianischer Romane. Während sie über den uralten Beweggründen des menschlichen Herzens brütet, bricht das wirkliche Leben in Gestalt zweier junger Männer über sie herein. Leonard Bankhead, charismatischer Einzelgänger mit scheinbar unerschöpflichem Elan, taucht Tabak kauend in einem Semiotik-Seminar auf, und schon bald verstrickt sich Madeleine in eine erotisch und intellektuell aufgeladene Beziehung. Zur selben Zeit lässt sich ihr alter Freund Mitchell Grammaticus wieder blicken, besessen von dem Gedanken, Madeleine sei für ihn bestimmt und er für sie.
Wenig später, den Collegeabschluss in der Tasche, werden alle drei gezwungen, vieles in neuem Licht zu sehen. Leonard und Madeleine ziehen in die malerische Dünenlandschaft von Cape Cod; Mitchell, in Gedanken oft bei Madeleine, reist mit einem Rucksack voller Bücher über christliche Mystik bis nach Indien, stellt sich den Fragen nach dem Sinn des Lebens, der Existenz Gottes und dem, was Liebe ist.
Gibt es die großen Liebesgeschichten des 19. Jahrhunderts nicht mehr, heute, in Zeiten von sexueller Freiheit, Eheverträgen, Scheidungen? Indem Jeffrey Eugenides eine totgeglaubte Tradition erneuert, meldet er sich als einer der bedeutendsten Autoren der amerikanischen Gegenwartsliteratur zurück.

GENRE
Belletristik und Literatur
ERSCHIENEN
2011
18. Oktober
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
624
Seiten
VERLAG
Rowohlt E-Book
GRÖSSE
5.2
 MB

Kundenrezensionen

Chemmi45 ,

Lang liebend

Den Handlungsstrang mit Leonhard und Madelene finde ich gut, die depressiven Phasen sehr plastisch und die Bedrohung der Liebe realistisch. Blass bleibt Mitchell und seine Suche nach dem Gott der Liebe! Manchmal empfand ich das Buch als quälend langatmig und detailbesessen, aber dennoch bin ich dran geblieben, weil mich Madelene und Leonhard gepackt haben.
Genervt hat mich auch die Zusammenballung von literarischem + philosophischem Wissen. Muss Eugenides sich beweisen, wieviel er weiss, oder hat er gemerkt, dass er die Seiten nicht füllen konnte und hat dann andere zitiert, wörtlich oder sinngemäß! Schade, sonst 5 Punkte.

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