"Die Sonne scheint immer. Für die Wolken kann ich nichts."
Was meine Großmutter mir über das Leben erzählte SPIEGEL-Bestseller
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3,3 • 3 Bewertungen
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- 11,99 €
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Beschreibung des Verlags
"Wenn Sie unbedingt auf Ihr Volk stolz sein möchten, empfehle ich Ihnen den Beruf des Imkers." Mit diesem Satz prostete Christel Vollbrecht, Jahrgang 1898 und die Großmutter von Hubertus Meyer-Burckhardt, ihrem Gegenüber in der Weinstube Boos zu, wo sie nahezu jeden Abend saß. Wenn sie nicht gerade im Beiwagen einer Moto Guzzi kauerte und dem Fahrer befahl: "Schneller. Fahren Sie doch bitte endlich schneller!"
Ein Leben auf der Überholspur, rebellisch, unangepasst, voller Lebensfreude und unglaublich stark und mutig: So erinnert sich Hubertus Meyer-Burkhardt - TV-Produzent, Bestsellerautor und Gastgeber der NDR-Talkshow - an seine geliebte Großmutter, die ihn wie kein anderer Mensch geprägt hat. Wie ging sie mit der Welt um, die zweimal vor ihren Augen zerbrach? Was gab sie ihrem Enkel mit auf seinen Lebensweg? Und wäre es nicht wunderbar, hätten wir in der heutigen Zeit wieder mehr Menschen ihres Kalibers? Menschen mit einer unbedingten Liebe zum Leben, mit Witz, Widerspruchsgeist und Charakter. Hubertus Meyer-Burckhardt erzählt in autobiographischen Episoden von einer Frau, die ihrer Zeit voraus war: eine zärtliche Liebeserklärung und eine Spurensuche nach den Antriebsfedern des eigenen Lebens.
Kundenrezensionen
Kein guter Erzählstil
Ich hatte von diesem Buch im Radio gehört: der Autor gab ein überaus sympathisches Interview - ich glaube, das war im NDR Niedersachsen. Das tolle Interview ließ bei mir keinen Zweifel, dass ich das Buch gern lesen möchte.
Leider war das eine Enttäuschung: der schriftliche Stil bleibt bei Weitem hinter dem Gesprächsstil zurück. Zudem hangelt man sich von Episode zu Episode, und auch wenn ich den Berlinerischen Duktus sehr mag: das wird zu viel ausgerollt.
Ich hatte gleich zwei Kopien mehr für Freunde kaufen wollen. Glücklicherweise habe ich mich auf mein Exemplar beschränkt. Es ist sein Geld für den Leser nicht wert. Das Interview war trotzdem klasse - vielleicht passt das gesprochene Wort besser zum Autor.