Frauen, die ihre Stimme erheben. Roar.
Roman
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5,0 • 2 Bewertungen
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- 9,99 €
Beschreibung des Verlags
»Dieses Buch ist für mich ein Herzensprojekt. Es geht um unsere eigene Stimme – um all die Momente, in denen Frauen sich erheben.« Cecelia Ahern
»Geistreich und anregend! Cecelia Ahern ist eine der besten Schriftstellerinnen, die wir haben.« John Boyne, Autor von »Der Junge im gestreiften Pyjama«
Dreißig Frauen, dreißig Storys: 350 Seiten voller Überraschungen, Gefühl und Aha-Erlebnisse.
Da ist die Frau, die im Boden versinkt und dort auf jede Menge anderer Frauen trifft. Oder die Frau, die auf ihrem Grundstück Zweifel sät. Eine andere Frau, deren Uhr so laut tickt, dass sie nicht schlafen kann, und eine, die aus ihrer Schublade herausklettert. Lauter Frauen, denen gerade dann Flügel wachsen, wenn sie es gar nicht erwarten. So wie es für uns alle in jedem Moment möglich ist, wenn wir nur auf uns selbst hören.
In ihren Romanen berührt Cecelia Ahern Millionen Leserinnen und Leser. Mit diesem besonderen Story-Projekt stellt sie mit sprudelnder Phantasie und liebevollem Humor die Fragen, die uns bewegen: Wer bin ich in dieser Welt? Und wer bestimmt das eigentlich? Was ist mir wirklich wichtig? Und was ist für Frauen alles möglich?
APPLE BOOKS-REZENSION
Cecelia Ahern im Interview: „An diesen Geschichten habe ich fast fünf Jahre gearbeitet – und ich habe diese Zeit genossen. Die Idee kam mir nach einem Meeting in L.A. mit einer Casting-Agentin. Wir diskutierten eines meiner Projekte. Sie war eine reizende Person, die sehr darum bemüht war, mich nicht zu verärgern, doch sie hat mir ein paar bittere Wahrheiten bezüglich der Demografie erklärt. Sie meinte, dass einige meiner Storys so gut ankommen, weil das Alter der Protagonistinnen für die Werbeindustrie sehr attraktiv sei. Frauen über 55 dagegen wären für die Werbeindustrie völlig uninteressant. Nach diesem Meeting habe ich mich echt mies gefühlt und überlegt, wie sich wohl Frauen fühlen müssen, die mit zunehmendem Alter buchstäblich unsichtbar werden.
Sie sind als Thema uninteressant, es gibt kaum Darstellerinnen in diesem Alter – sie sind im Fernsehen einfach nicht prominent vertreten. Ich saß da und hörte dieser Frau zu und dachte mir, dass ich genau das Gegenteil von dem schreiben wollte, was sie mir da erzählte. Mein erstes Projekt war ein Theaterstück mit dem Titel ‚Old‘ über eine Frau in ihren Siebzigern. Dann schrieb ich ‚Die Frau, die langsam verschwand‘ über eine Frau, die mit zunehmendem Alter allmählich aus der Gesellschaft verschwindet. Das wurde die erste Story meiner Kurzgeschichtensammlung.
Kurz danach folgte eine weitere Geschichte zu einem Thema, das mich ebenfalls sehr beschäftigte. Nach und nach entstand eine Sammlung mit skurrilen, ungewöhnlichen, verrückten und surrealen Geschichten – die aber alle in der Realität verhaftet sind. Das Schreiben hat Spaß gemacht und war sehr bereichernd für mich. Es sind Kurzgeschichten unterschiedlicher Länge und einige habe ich in einer halben Stunde geschrieben, weil ich gerade einen Adrenalinschub hatte. Anschließend war ich dann völlig aufgekratzt und hatte das Gefühl, dass ich mir wirklich etwas von der Seele geschrieben hatte.
Ich habe diese Storys geschrieben, obwohl ich wusste, dass sie eigentlich nicht zu meinem Karriereprofil passten, aber ich wollte sie auch nicht ändern. Ich wollte keine Kompromisse eingehen und irgendwas von den abgefahrenen Dingen ändern, die in den Geschichten vorkommen. Zu der Zeit habe ich viel fürs Fernsehen gemacht und habe fünf Jahre lang versucht, die Storys bei einem TV-Sender unterzubringen, aber das lief nicht besonders gut. Die Leute baten mich, doch lieber so was wie ‚PS. Ich liebe Dich‘ oder in der Art von ‚Gone Girl – Das perfekte Opfer‘ zu schreiben, weil das gerade angesagt war. Als dann vor zwei Jahren die Amtseinführung von Trump stattfand, waren sie aber auf einmal gefragt und haben ihr Publikum gefunden. Es war eine Frage des richtigen Zeitpunkts.“