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Beschreibung des Verlags

"Selten so über die Justiz gelacht." Kester Schlenz, STERN

Der Fickel steht als Rechtsanwalt am Meininger Gericht auf der Karriereleiter ganz unten. Er ist Terminvertreter (im Fachjargon »Terminhure«) und springt in Verhandlungen ein, wenn der ›richtige‹ Anwalt verhindert ist. Dass so einer Verteidiger in einem Mordverfahren wird, kann nur in einem Nest wie Meiningen passieren: Sylvia Kminikowski, designierte Amtsgerichtsdirektorin, wird ermordet im Englischen Garten aufgefunden. DNA-Spuren führen zu René Schmidtkonz, dem Enkel von Fickels Vermieterin. Also gibt der Fickel sich einen Ruck und vergräbt sich in den Fall. Obwohl er sich im Strafrecht nicht besonders gut auskennt, stößt er schon bald auf Ungereimtheiten, die seinen Mandanten entlasten könnten. Ein massives Problem jedoch bleibt: die Oberstaatsanwältin Gundelwein, die im Allgemeinen auf Männer nicht gut zu sprechen ist und im Besonderen auf den Fickel. Sie ist Fickels Exfrau und sähe nichts in der Welt lieber, als dass er sich in seinem ersten großen Fall bis auf die Knochen blamiert …

*Fickel: Ableitung der Koseform »F**k« zum Rufnamen Friedrich (1387 Fyckel, 1388 Viggel, 1508 Fickel). Außerdem bedeutet Fickel umgangssprachlich so viel wie Ferkel: Wenn jemand beim Essen gern kleckert, ist er eben ein Fickel.

Anwalt-Fickel-Reihe:
Band 1: Herrentag
Band 2: Der Bobmörder
Band 3: Das Schlossgespinst
Band 4: Grillwetter

GENRE
Krimis und Thriller
ERSCHIENEN
2013
22. August
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
384
Seiten
VERLAG
DUMONT Buchverlag
GRÖSSE
4
 MB

Kundenrezensionen

Chemmi45 ,

Schräger Witz

Schräger Witz und gekonnte Typisierung der Menschen, egal ob Politiker oder Jurist machen das Buch lesenswert! Kann man mit Vergnügen lesen!

Bärbel S. ,

Großartiges Lesevergnügen, gelungene Anwaltssatire!

Durch die Apple-Aktion wurde ich zufällig auf Anwalt Fickel aufmerksam und war von der ersten Seite an begeistert. Das Buch ist nicht nur witzig geschrieben, sondern überaus geistreich und informativ. Neben dem mit vielen Wendungen gespickten spannenden Krimistrang, dessen überraschende Pointe hier nicht verraten wird, bekommt der geneigte Leser auch noch einen Eindruck von der derzeitigen Situation an einem Amtsgericht einer ostdeutschen Kleinstadt im Herzen der Republik, wo Richter und Anwälte aus Ost- und Westdeutschland aufeinandertreffen und Recht, oder wie der Fickel sagen würde, zuweilen auch "Unrecht" sprechen. Das alles kommt in leichtem, jedoch nie flachen oder gar larmoyanten Tonfall daher - im Gegenteil. "Herrentag" ist von der ersten bis zur letzten Seite auf selten intelligente Weise unterhaltsam; zudem ist es in einer durchweg literarischen Sprache geschrieben. Die klug gesetzten Fußnoten sind eine brüllend komische Ergänzung.
Fein beobachtet in allen Details, sehr gut recherchiert, was das Juristische und die regionalen Gegebenheiten angeht, bissig und zugleich liebevoll in der Schilderung der Figuren, ist "Herrentag" eine Perle unter den Regional-Krimis. Lesenswert! (vgl. auch Band 2: Der Bobmörder)

olafcrass ,

Langatmig

Grundsätzlich hat der Autor Ideen für seine Geschichte, kann sie jedoch leider nicht in ordentlich lesbaren Sätzen festhalten. Seine Sprache ist halt sehr einfach und die ständigen "die" und "der" nerven.

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