Das Bevölkerungsargument Das Bevölkerungsargument

Das Bevölkerungsargument

Wie die Sorge vor zu vielen Menschen Politik beeinflusst

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Beschreibung des Verlags

Gibt es das Zuviel an Wachstum nur an bestimmten Orten?

Um das Jahr 1800 lebten etwa eine Milliarde Menschen auf der Erde. Heute sind es mehr als acht Milliarden. Begleitet wurde dieses Wachstum immer wieder von Mahnungen, die letztlich auf den Ökonomen Thomas Malthus zurückgehen: Zu viele Menschen bedeuten Hunger, ökologische und gesellschaftliche Krisen.

Dana Schmalz zeigt, wie mit dem »Bevölkerungsargument« Politik gemacht wird: Ein Zuviel an Wachstum gibt es immer nur anderswo, im globalen Süden oder in marginalisierten Milieus. Regierungen nutzen das Argument, um reproduktive Rechte einzuschränken; rassistische Vorstellungen leiten nach wie vor die Entwicklungspolitik. Und neuerdings verweisen antifeministische Gruppierungen auf Geburtenraten, um ihre Verschwörungsideologien diskursfähig zu machen.

GENRE
Politik und Zeitgeschehen
ERSCHIENEN
2025
15. Januar
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
147
Seiten
VERLAG
Suhrkamp Verlag
ANBIETERINFO
Suhrkamp Verlag GmbH
GRÖSSE
2,7
 MB