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Beschreibung des Verlags

Mord in Harland: Marek Miert ermittelt wieder und liefert tiefe Einblicke in die dunkle Seite der österreichischen Mentalität.

Marek Miert ist wieder da. Und er ist ganz der Alte: grantig und stur, cholerisch und melancholisch, aber das Herz auf dem rechten Fleck. In Harland, der tristesten aller Landeshauptstädte, hat sich auch nicht viel verändert. Noch immer hängt eine Dunstglocke über der Stadt, gehen Politiker mit Hassparolen auf Stimmenfang, verpestet der Mief der Vergangenheit die Gegenwart.

Doch dann passiert ein Mord. Und die Jagd auf den Mörder, der seine Opfer übel zurichtet und ganz Harland in Angst und Schrecken versetzt, beginnt. Oberleutnant Gabloner ist nicht zimperlich, wenn es um Schuldzuweisungen geht, und die Medien greifen die Mär von den blutrünstigen Ausländern dankbar auf. Nur Marek Miert glaubt nicht an die offizielle Version der Kriminalpolizei und mischt sich unverfroren in die Ermittlungen ein.

Es ist die dunkle Seite der österreichischen Mentalität, die uns in den Krimis von Manfred Wieninger entgegentritt. Sein eigenwilliger und grundsympathischer Ermittler Marek Miert taucht in seinem vierten Fall wieder tief in den Sumpf ewiggestriger Gesinnung und liefert einen Befund über den Zustand unserer Gesellschaft, der in seiner Schärfe und in seinem Sprachwitz seinesgleichen sucht.

GENRE
Krimis und Thriller
ERSCHIENEN
2006
August 1
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
240
Seiten
VERLAG
Haymon Verlag
GRÖSSE
3.4
 MB

Kundenrezensionen

bear-13 ,

vergeudete Zeit

Habe mit der Hoffnung auf einen Klimax das Buch weitergelesen. War leider vergeudete Zeit.
Die verschiedenen Erzählstränge werden ohne jegliche Verbindung aufgenommen und fallengelassen. Das Ende des Buches fühlt sich mehr an, wie die Mitte. Ein Ende ist quasi nicht existent, genauso wie ein vernünftiger Erzählstrang. Dazu ist das österreichische Vokabular doch sehr gewöhnungsbedürftig, aber das ist nur ein kleiner Teil. Das Problem bei dem Buch ist, dass nie wirklich Fahrt aufkommt und ein Serienkiller quasi in einem Nebensatz gefasst wird.
Definitiv nicht zu empfehlen.

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