„ Katalysierendes Wasser“ „ Katalysierendes Wasser“

„ Katalysierendes Wasser‪“‬

Beschreibung des Verlags

„ Katalysierendes Wasser“


Eine poetische Reise durch Schmerz, Transformation und Wiedergeburt


Diese Gedichtsammlung erzählt eine transformative Erzählung über die Verwendung von Schmerz als Werkzeug zur Selbstfindung und zum Wachstum. Durch lebendige Bilder und eindrucksvolle Verse reisen die Leser zusammen mit dem Protagonisten – einem Suchenden, der mit innerem Aufruhr ringt – durch emotionale Landschaften, die entscheidende Stadien der menschlichen Entwicklung symbolisieren. Jedes Gedicht wird zu einem Spiegel, der Kämpfe und Triumphe widerspiegelt und einen Fahrplan erstellt, um als stärkeres, weiseres Selbst hervorzugehen.


Der Shatter


Gedichte, die sich mit der Erfahrung von Schmerz und Zerfall befassen.


Schmerz und Zerfall


„Der Riss im Spiegel“

Ein makelloses Glas steht hoch, unberührt,

Es spiegelt Gesichter wider, die es nie kannte.

Doch dann ein Flüstern – scharf, abrupt,

Ein Riss bahnt sich seinen Weg hindurch.


Der Riss wird breiter; er atmet, er seufzt,

Gezackte Linien trotzen dem Licht.

Jeder Splitter singt von verborgenen Lügen,

Jede Scherbe, ein Stern in der endlosen Nacht.


Der Spiegel erzählt nicht mehr eine Geschichte,

Aber zahllose Fragmente, zerrissen, schief.

Und doch, innerhalb des zerrissenen Schleiers,

Ein Kaleidoskop beginnt von neuem.


Der Bruch

Der Spiegel zerbrach mit einem stummen Schrei,

Splitter verfangen sich im verblassenden Himmel.

Jede Scherbe, eine Welt zerbrochener Träume,

Wahrheiten durch gebrochene Balken flüstern.


Der Sucher stand da, eine geisterhafte Gestalt,

Die Ränder nachzeichnen, Schuld benennen.

Doch im zerklüfteten Glas sahen sie

Ein Blick auf das Selbst, entblößt durch seine Fehler.


Der Wind heulte durch die zerbrochene Scheibe,

Eine kalte Erinnerung an brennenden Schmerz.

Doch irgendwo tief in diesem Blick,

Ein Funke entzündete sich: Hüte dich vor Verzweiflung.


Der erste Bruch

Unter einem Himmel voller Donnergebrüll,

Der Spiegel meiner einst vollständigen Seele,

Zersplittert mit einem lautlosen Schrei,

Jede Scherbe ein Fragment der Kontrolle.


Die Erde unter mir schien zu schwanken,

Ein plötzliches Beben, ein subtiler Diebstahl.

Mein Atem, mein Anker, wurde weggerissen,

Was ich einmal war, war mir nun genommen.


Eine Hand streckte sich aus – war es meine eigene?

Oder eine aus Angst entstandene Illusion?

Die Scherben lagen kalt, ihre Kanten scharf,

Tausend Wahrheiten zu scharf, zu klar.


Doch in der Ruine herrschte Stille,

Ein leises Flüstern im Lärm:

Die Brüche brachten ein verborgenes Wort hervor,

Dieser Schmerz muss eindringen, um Licht hereinzulassen.


Klage des Sturms

Winde heulten über die öde Ebene,

Ihre Wut entsprach meinem bitteren Schmerz.

Jeder Windstoß spulte die zarten Fäden ab,

Und hinterließ ein sturmgeborenes Herz, das gebrochen wurde.


Der Blitz teilte die Nacht in zwei Teile,

Es wurde mir klar, was ich alles verloren hatte.

Ein Meer der Trauer ohne Entkommen,

Mein Schiff ist gesunken, mein Kompass ist durcheinander geraten.


Doch in dem Geheul ertönte eine Stimme,

Es war nicht meins, aber es schien ein Teil von mir zu sein:

„Ertrage den Sturm, auch wenn er brennt –

Der Sturm könnte der Weg sein, den du brauchst."


Und obwohl ich durch den Sturm stolperte,

Jeder Schritt eine Frage, roh und heikel,

Der Sturm formte mit schwerer Hand

Eine Stärke, von der ich nie wusste, dass ich sie gesucht hatte.


Der Klang des Brechens

Nicht alle Brüche brechen laut,

Manche entfalten sich in leisen Seufzern.

Ein Faden entwirrt sich, sanft und langsam,

Während unsichtbare Tränen den leeren Himmel füllen.


Es war der Klang unausgesprochener Liebe,

Das geflüsterte „Nein“ zu dem, was nahe war .

Es war das Klingen spröder Versprechen,

Unter der Last der Angst zusammenbrechen.


Ich fühlte es in meiner hohlen Brust,

Ein dumpfes Pochen, wo mein Herz geschlagen hatte.

Eine Stille so tief, so groß,

Es übertönte die Echos der Niederlage.


Und doch, in dieser sprachlosen Leere,

Ein Beben erhob sich – ein Samenkorn, ein Funke.

Die Stille trug die leiseste Melodie,

Eine Melodie, die die Dunkelheit erhellt.


Ein Riss in der Zeit

Die Zeit entfaltete sich zu meinen Füßen,

Jede Sekunde ein Riss, ein aufgetrennter Faden.

Die Vergangenheit entkam wie Sandkörner,

Noch keine Zukunft unter der Sonne.


Die Uhrzeiger hielten inne, ihr Ticken verstummte,

Die Welt löste sich in Sepiatönen auf.

Ein Grenzabgrund tat sich auf,

Wo ich jeden Weg verlieren konnte.


Im schmerzenden Gähnen des Risses,

Jahrelange Zweifel haben Schatten auf uns geworfen.

Ich sah mich den Geistern all dessen gegenüber, was ich gewesen war,

Ihre gedämpften Stimmen rufen.


Doch als der Abgrund mich verschluckte,

Ein einzelner Goldstrahl blieb übrig.

Die Zeit zerbrach, ja, doch durch ihren Bruch,

Die Saat der Heilung war eingedämmt.


Das Echo der Scherben

Wenn Glas zerbricht, singen Echos,

Ein Chor des Schmerzes in scharfem Refrain.

Die Stücke fallen, aber in ihrem Tanz,

Aus dem, was übrig bleibt, formen sie neue Wahrheiten.


Meine Hände bluteten vom Heben der Scherben,

Und doch hielt ich sie trotz des Schmerzes fest.

Jedes Stück eine Geschichte, roh und wahr,

Eine Symphonie des Leidens.


Und durch den Stich sah ich das Licht –

Reflektiert, gebrochen und doch vollständig.

Die Scherben wurden zu meinen verstreuten Sternen,

Eine Karte als Orientierungshilfe für unsichere Füße.


Denn im Brechen konnte ich sehen,

Die Kunst der Ruine, rau aber klar.

Zerstören heißt neu aufbauen ,

Jede Wunde ein Geschenk, jede Narbe aufrichtig.


Gebrochene Echos

Der erste Knall war still,

ein Flüstern zwischen den Atemzügen,

als wüsste meine Seele den Bruch,

lange bevor das Geräusch ertönte.

Es breitete sich aus, zackige Blitze –

eine Karte des Ruins in meinem Mark.


Jede Scherbe summte ihren Schmerz,

ein Orchester der Zerbrochenheit.

Doch in der Kakophonie

eine schwache Harmonie verweilte,

eine Stimme, die sagte:

„Auch das hat eine Bedeutung.“

GENRE
Belletristik und Literatur
ERSCHIENEN
2024
20. November
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
347
Seiten
VERLAG
Kyriakh Kampouridoy
ANBIETERINFO
KYRIAKH KAMPOURIDOY
GRÖSSE
1,6
 MB
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