Lebendig begraben
Edwardianische Verwechslungskomödie über Identitätswechsel, Künstlerleben und bürgerliche Ehe in England
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- 2,99 €
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Beschreibung des Verlags
In „Lebendig begraben“ entfaltet Arnold Bennett einen fein beobachteten Roman über Identität, gesellschaftliche Rolle und die Verlockung des Verschwindens. Im Zentrum steht ein zurückgezogen lebender Künstler, der durch eine zufällige Verwechslung die Gelegenheit erhält, sein bisheriges Leben abzustreifen und unter neuer Identität zu existieren. Bennett verbindet dabei psychologische Präzision mit satirischem Blick auf Ruhm, Konvention und die Mechanismen der modernen Großstadt. Stilistisch steht das Werk in der Tradition des edwardianischen Romans: realistisch in der Milieuschilderung, elegant im Ton und zugleich von leiser Ironie durchzogen. Arnold Bennett (1867–1931) gehörte zu den bedeutenden englischen Erzählern des frühen 20. Jahrhunderts. Bekannt für seine Romane über die „Five Towns“ und für seine genaue Darstellung sozialer Milieus, interessierte er sich nachhaltig für das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft. Seine journalistische Erfahrung, seine Vertrautheit mit urbaner Kultur und seine Aufmerksamkeit für bürgerliche Lebensformen dürften entscheidend dazu beigetragen haben, in diesem Roman die Fragilität öffentlicher Identität und die Sehnsucht nach einem anderen Leben so überzeugend zu gestalten. Dieses Buch empfiehlt sich besonders Lesern, die klassische englische Prosa, psychologisch nuancierte Figuren und kluge Gesellschaftsbeobachtung schätzen. „Lebendig begraben“ ist nicht nur ein unterhaltsamer Roman über Maskerade und Neuanfang, sondern auch eine subtile Reflexion über Freiheit, Selbstinszenierung und die Grenzen persönlicher Autonomie.