Mensch ohne Hund
Roman
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3,9 • 105 Bewertungen
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- 11,99 €
Beschreibung des Verlags
Spiegel Bestseller! Der erste Fall für Gunnar Barbarotti.
Eine Familienfeier, die fröhlich beginnt und tragisch endet: Familie Hermansson hat sich versammelt, um zwei Geburtstage zu begehen: den 65. des gerade pensionierten Vaters Karl-Erik und den 40. der ältesten Tochter Ebba. Doch plötzlich verschwinden zwei Familienmitglieder spurlos, Sohn Walter und Enkel Henrik. Wurden Sie Opfer eines Verbrechens? Die scheinbar heile Familienwelt beginnt zu bröckeln – und auf den Plan tritt Inspektor Barbarotti und stößt auf ziemlich unschöne Familiengeheimnisse und einen ungewöhnlichen Mörder ...
Monatelang auf der Bestsellerliste.Nesser bislang erfolgreichster Krimi in Schweden."Der Beste!" (Brigitte-Kultur in einer fünfseitigen Personality-Geschichte. )
Kundenrezensionen
Naja
Also das buch war für mich nicht gerade der renner (es wurde kaum aus der sicht des inspektors geschrieben) wie zb. Die dr.hunt reihe von simon beckett aber ich hoffe das die nächsten 3 bücher über den inspektor barbarotti besser sind. Mal schauen.
Großartiger Start in die Barbarotti-Reihe
Um es vorweg zu schicken: Die Barbarotti-Serie ist in meinen Augen der ganz große Wurf im Werk Hakan Nessers (wenngleich „Die Fliege und die Ewigkeit“ ebenfalls herausragend ist!).
Ja, es kommt kein Hund in diesem Buch vor. Das ist wohl auch so gewollt, denn der Titel ist einem Werk eines der Protagonisten entliehen, das niemals veröffentlicht wurde; betrachtet man beides, so unterstreicht es das, was Hakan Nesser wohl zum Ausdruck bringen wollte: das bisweilen sehr unbefriedigende Leben der Charaktere dieses Buches.
Man muss schon sehr lange suchen, will man eine derart lange (nicht langweilige!) und ausführliche Vorgeschichte in einem Krimi-Roman finden. Hakan Nesser nimmt sich die Zeit und bringt uns liebevoll die Personen näher. So nah, dass man von Zeit zu Zeit die Personen packen und schütteln möchte, damit sie ausbrechen aus diesem Leben. Das kann schwer zu ertragen sein - langweilig ist es nicht, im Gegenteil.
Es gibt meines Wissens zwei Verfilmungen dieses Buchs, eine davon war so schlimm, dass ich sie nach zehn Minuten ausgeschaltet habe. Wollte man diesem Buch gerecht werden, so käme dann wohl ein Film epischer Länge dabei heraus. Sicher könnte man den rein kriminatechnischen Aspekt in wenigen Dutzend Seiten abhandeln. Dann wäre es aber tatsächlich ein oberflächliches und wahrscheinlich sehr uninteressantes Werk geworden.
Und wie bei Hakan Nesser häufig zu lesen, ist, ähnlich wie bei den Martin Beck-Krimis von Maj Sjöwall and Per Wahlöö, die Auflösung beinahe trivial und damit um so bedrückender. Keine abstrus und aberwitzig konstruierten Handlungsstränge wie bei einigen Autoren, sondern eine gut erzählte Geschichte menschlicher Schattenseiten. Hakan Nesser beschreibt Menschen, keine Monster. Wer die will, wird bestimmt auch bei anderen Autoren fündig, es gibt Gott sei dank für jedes Bedürfnis gute Autoren. Wer intelligente, emphatische Krimis will, der ist mit diesem Buch aber bestens bedient.
Unbedingt Lesen!
Tja...
das Buch heisst ja auch: Mensch OHNE Hund!
Ich find das Buch aber auch recht langweilig....