Oft sterben wir nicht
Roman
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- Erwartet am 24. Feb. 2027
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Beschreibung des Verlags
Winter 1943. Klausenburg ist von den Nazis besetzt. Ein jüdisches Elternpaar vertraut den kinderlosen ungarischen Nachbarn, Erszi und Feri, ihr Neugeborenes an. Die Angst, das Kind könnte entdeckt werden, prägt den entbehrungsreichen Alltag der neuen Eltern. Im Tagebuch hält Erszi Mattis frühe Kindheit fest – für die Eltern, für später. Deren Rückkehr wird immer unwahrscheinlicher, eine Trennung von der innig geliebten Kleinen unvorstellbar.
Matti wächst zu einer eigensinnigen Jugendlichen heran, die in der Schule mit ihrem Rezitationstalent auffällt. Als sie von ihrer jüdischen Herkunft erfährt, lehnt sie sich auf – gegen Erszi, gegen die Lügen. Das Gefühl, »keinen Schimmer« zu haben, wer sie wirklich ist, verliert sich nur, wenn sie auf der Bühne steht.
Mit umwerfendem Gespür für psychologische Feinheiten erzählt Andrea Tompa den Entwicklungsroman einer Schauspielerin in vier großen Kapiteln, ein halbes Jahrhundert umspannend. Für das Schroffe und Zärtliche, den Humor und die Wut hat Terézia Mora in ihrer Übersetzung einen unvergleichlichen Ton gefunden.