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Beschreibung des Verlags

Das Notizenmachen ist unverzichtbarer Bestandteil des akademischen Lebens, ein Ritual, das in so vielen Handschriften ausgeführt wird, wie es Individuen gibt. Pamela M. Lee beschäftigt sich in ihrem Essay mit dem Phänomen der Unleserlichkeit von Notizen: Welchen Nutzen haben diese, wenn sie zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr entzifferbar sind? Lee entwickelt ihre »Semiotik der Unleserlichkeit« anhand des umfangreichen Archivs an Notizen des bedeutenden amerikanischen Kunsthistorikers Meyer Schapiro. Die Unlesbarkeit seiner Schrift steht für sie in besonders auffälligem Gegensatz zu der Klarheit seiner Texte. Unter Einbeziehung von Psychoanalyse und Literaturkritik bieten gerade Schapiros eigene Ansätze zur Zeichentheorie Anhaltspunkte für Lees Untersuchung, insbesondere sein kanonischer Aufsatz »On Some Problems in the Semiotics of Visual Art: Field and Vehicle in Image-Signs«, der auf Notizen zurückgeht, die in dieser Publikation in Ausschnitten reproduziert sind.
Die Kunsthistorikerin und Kulturkritikerin Pamela M. Lee (*1967) ist Professorin am Department of Art and Art History an der Stanford University, Palo Alto, Kalifornien.
Sprache: Deutsch/Englisch

GENRE
Kultur und Unterhaltung
ERSCHIENEN
2011
December 19
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
24
Seiten
VERLAG
Hatje Cantz Verlag GmbH
GRÖSSE
6.3
 MB

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