• 15,99 €

Beschreibung des Verlags

Der Justizfall, der zum Medienfall wurde

Jörg Kachelmann wurde am 31. Mai 2011 vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Nach wie vor jedoch wirft sein Fall viele Fragen auf. Wie geht es einem, der zu Unrecht als Vergewaltiger beschuldigt wird? Den die Ermittlungsbehörden mit allen Mitteln zum Täter machen wollen? Der 132 Tage im Gefängnis sitzt? Der sehr schnell zum Gegenstand einer öffentlichen Vorverurteilung wird? – Zum ersten Mal erzählen Jörg Kachelmann und seine Frau Miriam die Geschichte, die hinter dem »Fall Kachelmann« steckt. Und es wird klar, welche Rolle Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht und Medien dabei spielen.

Was bleibt nach einem höchst fragwürdigen Prozess und einer beispiellosen Medienberichterstattung noch von Recht und Gerechtigkeit? Der »Fall Kachelmann« ist in dieser Hinsicht leider keine Ausnahme - mit dem Unterschied, dass viele Opfer von Falschbeschuldigungen in erster Instanz oft keinen Freispruch bekommen. Jörg und Miriam Kachelmann haben sich entschlossen, aufzudecken, was sich hinter den Kulissen abgespielt hat, und geben erschütternde Einblicke in eine Welt, in der die Grenzen zwischen Recht und Unrecht nicht mehr existieren. In ihrem Buch schildern sie detailliert die Ereignisse vom Moment der Verhaftung bis zur Urteilsverkündung und der Zeit danach, enthüllen Fehler und Ungereimtheiten und legen die unheilvolle Mechanik bloß, die hinter dem Prozess gegen den Meteorologen steckt – und die offenbar nicht nur hier wirksam wird.

GENRE
Biografien und Memoiren
ERSCHIENEN
2012
8. Oktober
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
416
Seiten
VERLAG
Heyne Verlag
GRÖSSE
10.7
 MB

Kundenrezensionen

Theo2205 ,

Ansichtssache

Das Buch beschreibt das ganze Verfahren von Herrn Kachelmann. Alles was ihm und seiner jetzigen Frau während der Verhaftung und des Prozesses zuwider war, gibt er in gleichem Maße an die entsprechende Leute wieder zurück.

jutta1960 ,

Nicht kaufen

Nur so kann man protestieren gegen Missbrauch der Medien

yanisusanti ,

die wahrheit

kennt nur gott. unterhaltung ist eine andere baustelle.